"Ich kann" als Grundvollzug des Lebens - Analysen zur material-phänomenologischen Handlungsstruktur

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Produktdetails  
Verlag Text & Dialog
Auflage 2022
Seiten 406
Format 15,5 x 2,8 x 21,2 cm
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
Gewicht 700 g
ISBN-10 3943897656
ISBN-13 9783943897654
Bestell-Nr 94389765A

Produktbeschreibung  

Da unser Leben in einem ständigen Vollzug seiner selbst besteht, ist es durch ein je unmittelbares Empfinden des "Ich kann" bestimmt. Als originäre Verwirklichung liegt eine solch rein phänomenologische Bestimmung jeglicher reflexiven Motivations- und Intentionalanalyse unseres Wollens und Handelns voraus. Dies wird einerseits durch Untersuchungen zu Maine de Biran, Schopenhauer, Kierkegaard, Nietzsche und Freud verifiziert sowie andererseits durch zentrale Bereiche wie Arbeit und Kunst. Das individuelle Erleben eines "Nicht-Könnens" lässt die Frage nach Symptom und Sublimierung stellen, und zwar im Zusammenhang mit unserer subjektiven Leiblichkeit als Kraft und Affekt im lebensphänomenologischen Sinne. Als Einleitung ist ein Text von Michel Henry über "Potentialität" als Grundgegebenheit eines originär "praktischen Cogito" vor jedem "Ich denke" beigegeben, was als Leitfaden dienen kann.

Inhaltsverzeichnis:

VorbemerkungEinleitung: Potentialität (Michel Henry)TEIL I: KÖNNEN UND WOLLEN1 "Ich kann" und Wille bei Maine de Biran und Schopenhauer1.1 Die praktisch-transzendentale Individuierung bei Maine de Biran1.2 Wille als "Leben-Wollen" und Leiblichkeit gemäß Schopenhauer1.3 Affektivität und principium individuationis2 Gewissheit und Verzweiflung - mit Blick auf Kierkegaard2.1 Das Gutsein des Lebens2.2 Leben als Leiblichkeit und Mitpathos2.3 Verzweiflung als "tödliche Krankheit"3 Der "Wille zur Macht" als Ur-Leib bei Nietzsche3.1 Der "Wille zur Macht" als Selbstermächtigung des Lebens3.2 Schwäche und Lebenssteigerung3.3 Das "Mehr" des Lebens als Fülle des "Ich kann"4 Resignation und Ananké gemäß Freud4.1 "Realität" und "Resignation"4.2 Die Kultur zwischen Eros und Thanatos4.3 Realität und SublimierungTEIL II: KÖNNEN UND HANDELN5 Bedürfen, Begehren und Arbeit5.1 Bedürfen als Singularisierung5.2 Ökonomie und Bedürfen als Warengenese5.3 Kapitalismus und Entfremdung6 Kunst als "innere Notwendigkeit"6.1 Das Minimum als Maximum6.2 Das Absolute in Kunst und Kultur6.3 Leib und ästhetische Bewegung7 Symptom und Reales7.1 "Sinthomale Weisheit" nach Lacan7.2 Symptom, Selbstaffektion und Begehren7.3 Aktvollzug als "Ich kann"-Transparenz8 Sublimierung in Mystik und Ästhetik8.1 Sublimierung, Phallus und Narzissmus8.2 "Libidinöse Ökonomie" innerhalb von Kur und Kultur8.3 Wiederholung als "elastische Logik"Ausblick: Leiblichkeit als individuiertes "Können zu können"Bibliographie

Autorenporträt  
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