O Rhinozeros - Roman in Versen

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Produktdetails  
Verlag KLAK Verlag
Auflage 07.11.2025
Seiten 176
Format 19,9  x  13,5  x  1,2 cm
Gewicht 242 g
ISBN-10 3911617267
ISBN-13 9783911617260
Bestell-Nr 91161726A

Produktbeschreibung  

Der Versroman spielt mit jener brillanten Idee, wie die Geschichte Europas und der westlichen Zivilisation geschrieben werden kann, wenn in den mythischen und wahren Geschichten ein Rhinozeros als Figur aus Fleisch und Blut auftritt. Das Rhinozeros erzählt mit eigener Sprache und wird durch Intertexte zum sprechenden Subjekt. Die 154 plus ein Texte enthüllen das Privileg des zivilisierten Menschen und die Kehrseite dieses Privilegs: das Schicksal der Unsichtbaren, Verletzlichen und Stigmatisierten.
Das neue Buch von Gábor Schein ist ein Gattungs- und Genregrenzen überschreitender Versroman voller Fabulierlust, ein groteskes Satyrspiel, eine ironische Enzyklopädie, eine Begegnung von Ovid, Rabelais und Karl Kraus im karnevalistischen Tiergarten.

"Wir, die Unterzeichner, bescheinigen vor der ganzen Welt und glauben unerschütterlich, dass die hier zu lesenden Gedichte das auf den Namen Clara getaufte Rhinozeros geschrieben hat, das vor ein paar Jahren als unkultiviertes, barbarisches Wildtier in unserem Land ankam und seitdem bis auf den heutigen Tag kraft des Gesetzes als Hausdienerin bei einer hoch angesehenen Familie der Stadt diente. Die besten Richter hörten es an und Clara, das Rhinozeros, bewies einwandfrei, dass die hier zu lesenden Gedichte von ihm stammen könnten."

"Das Rhinozeros ist der Wellenbrecher der Erinnerungen. Es bricht den Wellenschlag der Zeit und der Wirklichkeiten."

"O Rhinozeros" baut ein ganzes ethnografisches Museum, in dem die gesamte menschliche Zivilisation ausgestellt ist, und sein Besucher ist dieses anachronistische Tier, das mit scharfem, aber mitfühlendem Blick durch die Hallen schreitet. Der Leser blickt durch die Glasvitrine zurück, und an diesem seltsamen Ort, der Zeiten und Räume öffnet, kann er bei der Beobachtung des Rhinozeros etwas ganz Außergewöhnliches empfinden. Das ist die Freude, der Fantasie freien Lauf zu lassen.
Dániel Feny, Litera Magazin

Autorenporträt  
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