Antiope - Das gleichnamige Stück von Euripides ging verloren | Endlich wird diese verschollene und ausgeblendete Figur sichtbar!

Taschenbuch
20,00 €
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Als Mängelexemplar1
1,99 € 4,95 €1
Als Mängelexemplar2
15,99 € 29,00 €2
Als Mängelexemplar1
15,99 € 30,00 €1
Als Mängelexemplar1
10,99 € 24,00 €1
Als Mängelexemplar1
10,99 € 20,00 €1
Als Mängelexemplar1
13,99 € 26,00 €1

Produktdetails  
Verlag Suhrkamp
Auflage 15.04.2025
Seiten 120
Format 12,6 x 19,1 x 0,8 cm
Gewicht 109 g
ISBN-10 3518432397
ISBN-13 9783518432396
Bestell-Nr 51843239A

Produktbeschreibung  

Schulte erfindet Antiope als schillernde, queere Figur, die sich selbstbestimmt allen Eindeutigkeiten entzieht und damit Hass auf sich zieht - und dennoch eine subtile Faszination ausübt auf diejenigen, die sie unterdrücken. Die Mauern werden hochgezogen, die Perspektiven verkleinert, der Fremdkörper domestiziert. Ohne Erfolg, Antiope bleibt eigen. Der Theatertext beschreibt eine gesellschaftliche und politische Dynamik, die in vielen Demokratien hochaktuell ist.


Wer ist eigentlich Antiope? Nach älteren Legenden Kind eines Flussgottes, nach jüngeren Tochter des Königs Nykteus von Kadmeia, dem späteren Theben. In jedem Fall ist sie eine junge Frau, die das Haus und damit die Einflusszone eines mächtigen Vaters verlässt. Mit diesem Schritt bringt sie ein ganzes System ins Wanken: Antiope folgt ihrer Lust, geht in den Wald und kehrt schwanger zurück. Ihr gekränkter Vater nimmt sich daraufhin das Leben, erteilt aber zuvor seinem Bruder Lykos den Auftrag, Antiope für ihren Ungehorsam zu bestrafen.


Für die Autorin Anne Jelena Schulte ist Antiope eine Stimme, die doppelt fehlt. Weil das gleichnamige Drama von Euripides verloren ging. Aber auch, weil Antiopes Stimme im Mythos diejenige ist, die keine Eigenheit entfalten, sondern wieder eingetaktet werden soll in die herrschenden patriarchalen Verhältnisse.

Autorenporträt  
Mehr Angebote zum Thema