Natur und Gender - Kritik eines Machbarkeitswahns

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Produktdetails  
Verlag Beck
Auflage Februar 2021
Seiten 233
Format 14,0 x 2,0 x 21,1 cm
Gewicht 350 g
ISBN-10 3406757294
ISBN-13 9783406757297
Bestell-Nr 40675729A

Produktbeschreibung  

Corona und der Klimawandel nötigen zu einer elementaren Rückbesinnung auf die Natur. In einer brillanten Abhandlung zeigt der Philosoph Christoph Türcke, wie verhängnisvoll der Glaube ist, die Natur sei nichts als die Verfügungsmasse unserer Konstruktionen.

Konstruktivismus wie Dekonstruktivismus haben gleichermaßen den Glauben gefördert, die Natur sei nur das, was wir aus ihr machen. Sie sind pseudokritische Ableger eines High-Tech-Machbarkeitswahns. Gender gilt bereits als ein Konstrukt, für das es nur noch ein Kriterium gibt: persönliches Zugehörigkeitsempfinden. Dabei rückt aus dem Blickfeld, dass wir Menschen selbst bloß Naturwesen sind. Wenn wir die Natur ? auch unsere eigene ? nach Belieben zurechtkneten wollen und ihren Eigensinn ignorieren, schlägt sie umso heftiger auf uns zurück.


Inhalt:

Einleitung



I. Natur

Constructio Creatio

Erfindung

Befragung

Ding an sich

Selbstorganisation

Flucht nach vorn

Einbildung

Eigensinn der Natur

Radikaler Konstruktivismus

Gehirnkonstruktion

Fehlkonstruktion

Diskursfetisch

Wahrheit

Dekonstruktion



II. Gender

Sex Gender

Transfeminismus

Heteropoiesis

Exzeß

Perversion Inversion

Bisexualität

Identifikation

Drittes Geschlecht

Kapital wird divers

Entpathologisierung

Transgender-Schwelle

Erregungsregime

Body modification

Cyborg

Beschneidung

Berührung der Extreme



Nachbemerkung

Dank

Literatur

Autorenporträt  
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