Zwischen künstlicher Intelligenz und virtuellen Räumen - Die Wirklichkeit des Menschen finden
Verlag | Freies Geistesleben |
Auflage | 2025 |
Seiten | 525 |
Format | 14,3 x 4,5 x 22,5 cm |
Gewicht | 840 g |
ISBN-10 | 3772527159 |
ISBN-13 | 9783772527159 |
Bestell-Nr | 77252715A |
Angeregt durch die Präsentation von Apples »Vision Pro« und durch aktuelle Ideen einer »Realität plus« zeigt der anerkannte Medienpädagoge Edwin Hübner, dass mit der Künstlichen Intelligenz gegenwärtig auch der virtuelle Raum ausgebaut werden soll. Bei solchen Tendenzen verwischen die Unterschiede zwischen Virtualität und Wirklichkeit immer mehr, und es besteht die akute Gefahr, dass durch KI das menschliche Denken und durch VR die menschliche Wahrnehmung ersetzt wird. Wahrnehmen und Denken machen jedoch das Menschsein aus. An zahlreichen aktuellen Beispielen zeigt der Autor, wie gefährlich KI und VR dem Menschen werden können und wie ernst die jüngsten technischen Entwicklungen genommen werden müssen. So ist jeder Einzelne aufgerufen, ein entsprechendes Gegengewicht zu schaffen.
Inhaltsverzeichnis:
Denken über die Zukunft des Menschen | Bewusstsein und Technik | Der gedachte Mensch: Maschinen | Der Mensch in der Begegnung mit der »denkenden« Maschine | Denken als Lebensprozess | Das menschliche Denken | Der menschliche Leib als Bild des Denkens | Der wahrnehmende Mensch | Die Wirklichkeit der Welt gewahren | Das Verborgene des Menschen | Virtuelle Räume wahrnehmen | Der Mensch in der Begegnung mit dem Bildträger | Technik und Bewusstsein | Die Zukunft der Menschheit
Leseprobe:
»Es zeigt sich, dass die Zukunft des Menschen zwischen künstlicher Intelligenz und virtuellen Erlebnisräumen davon abhängt, inwieweit er sein bisheriges Bewusstsein vertiefen und erweitern kann, sodass er sein eigenes Wesen innerhalb eines größeren Ganzen zu erfahren vermag. Indem er sich als Geist in einer über die Sinne hinausgehenden Realität erleben lernt, wird er den Versuchungen der technisch generierten Virtualität standhalten können. Und indem er die lebendige geistige Realität im Denken und die in ihm wirkenden Kräfte finden lernt, wird er dem in Gerätesystemen erstarrten Denken vergangener Tage gewachsen sein.«