Zahlenkomposition - Mathematisches Kalkül und literarische Transformation. Hybride Ästhetik im Wandel der Kulturen

Gebundene Ausgabe
128,00 €
inkl. MwSt. versandkostenfrei!

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 14,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 20,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 20,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 20,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
4,99 € 25,00 €3
Vergleich zu UVP4
3,99 € 14,30 €4
Als Mängelexemplar1
15,99 € 29,00 €1
Preisbindung aufgehoben3
15,99 € 29,80 €3
Als Mängelexemplar1
7,99 € 14,00 €1
Als Mängelexemplar1
37,99 € 70,00 €1

Produktdetails  
Verlag Erich Schmidt Verlag
Auflage 19.10.2026
Format 14,4  x  3,2  x  21,0 cm
Gewicht 799 g
Reihe Allgemeine Literaturwissenschaft - Wuppertaler Schriften
ISBN-10 3503241353
ISBN-13 9783503241354
Bestell-Nr 50324135A

Produktbeschreibung  

In der Literatur haben Zahlen weitaus mehr als nur eine rein formale Funktion. Im vorliegenden Band über Zahlenkomposition befasst sich Ulrich Ernst - ausgehend von frühen eigenen Studien - mit der Analyse numerologischer Gliederungssysteme in diversen literarischen Gattungen. Die Darstellung beginnt mit Werken der Antike, die im Licht spätantiker und mittelalterlicher Deutungen interpretiert werden. Anschließend zeigt sie anhand der extrem materialreichen Zahlenenzyklopädie der Renaissance die Tradition der Zahlensemiotik auf.
Bei der Behandlung von literarischen Tendenzen in der frühen Neuzeit gerät sowohl die visuelle Dichtung in Form von geometrischen Strukturen als auch die barocke Kasualpoesie in Gestalt permutativer Kreuzwortlabyrinthe in das Blickfeld. Es folgen die Moderne mit experimentellen Romanen, deren Baupläne der Ordnungssystematik von Künsten (z.B. Architektur, Musik, Malerei) und Spielen (Tarot, Schach) verpflichtet sind, sowie Ausführungen zur neoavantgardistischen Konkreten Poesie.
Im Anschluss wird eine Typologie der Zahlendiskurse aus kulturhistorischer Perspektive entwickelt. Die Schlussbetrachtung beschäftigt sich mit literarischen Metaebenen und maschinell produzierten Formen von Literatur und soll zu weiteren Forschungen anregen.

Mehr Angebote zum Thema