Tränen ohne Trauer - Nach der Erinnerungskultur

Gebundene Ausgabe
von Per Leo
20,00 €
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Preisbindung aufgehoben3
8,99 € 29,90 €3
Preisbindung aufgehoben3
15,99 € 39,95 €3
Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 7,95 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 25,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
3,99 € 14,95 €3
Preisbindung aufgehoben3
8,99 € 28,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 12,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 20,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 29,99 €3
Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 7,95 €3
Preisbindung aufgehoben3
7,99 € 38,80 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 25,00 €3

Produktdetails  
Verlag Klett-Cotta
Auflage 24.07.2021
Seiten 272
Format 14,1 x 2,7 x 20,8 cm
gebunden mit Schutzumschlag
Gewicht 372 g
ISBN-10 3608982191
ISBN-13 9783608982190
Bestell-Nr 60898219A

Produktbeschreibung  

Wie können wir uns von Hitler emanzipieren, ohne den Nationalsozialismus zu vergessen?

'Leo hinterfragt die deutsche Erinnerungskultur wie keiner vor ihm. Ich habe seit Jahren kein so intensives, dringliches und brillant geschriebenes Buch mehr gelesen.' Peer Teuwsen, NZZ am Sonntag, 26.09.2021

Auf unsere Erinnerungskultur sind viele Deutsche stolz. Tatsächlich aber diente sie oft nur der eigenen Entlastung. Und sie hat unser Geschichtsbewusstsein verengt. Per Leo weitet es wieder, indem er den Blick öffnet: in die USA und zur DDR, nach Israel und Polen, zurück in eine unaufgeräumte Vergangenheit, nach vorne in ein unvollkommenes Einwanderungsland.

Dieses radikale Buch verbindet eine Provokation mit einem Angebot. Es irritiert unseren Läuterungsstolz, und zugleich verlockt es zu einem frischen Blick auf die eigene Geschichte. Im Umgang mit dem Nationalsozialismus haben die Deutschen manches geleistet, sie sind aber auch vielen Illusionen erlegen. Heute droht eine Vergangenheit, die umso häufiger beschworen wird, je weniger man von ihr weiß, den Blick auf die Gegenwart zu verstellen. Migration und Wiedervereinigung haben unser Land so verändert, dass wir lernen müssen, anders auf uns selbst zu blicken. Weniger provinziell, weniger zwanghaft, weniger egozentrisch. Weltoffener, vielfältiger, neugieriger. Ein Leitmotiv, das uns dabei den Weg weisen könnte, ist für Leo das deutsch-jüdische Verhältnis. Wer bereit ist, die routinierte Betroffenheit über den Holocaust hinter sich zu lassen, wird auf eine verblüffende Vielfalt stoßen. Denn 'die Juden' gibt es nicht - und auch hierzulande kann man viel, viel mehr sein als bloß 'kein Nazi'.

Autorenporträt  
Mehr Angebote zum Thema