Totalitarismustheorien in der jungen BRD - Zur Kritik des Nationalsozialismus und des Sowjetkommunismus in der Zeitschrift "Der Monat"

Taschenbuch
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Produktdetails  
Verlag transcript
Auflage Februar 2022
Seiten 818
Format 15,5 x 5,4 x 23,8 cm
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
Gewicht 1382 g
Reihe Amerika: Kultur - Geschichte - Politik
ISBN-10 3837643913
ISBN-13 9783837643916
Bestell-Nr 83764391A

Produktbeschreibung  

Die 1948 im Auftrag der US-amerikanischen Militärregierung gegründete Zeitschrift Der Monat war ein intellektueller Brennspiegel der jungen Bundesrepublik, in dem die politischen Deutungskonflikte - mit Fokus auf den Nationalsozialismus, den Sowjetkommunismus und die Zukunft der westlichen Welt - ausgetragen wurden. Zu ihrem Renommee trug bei, dass sie zahlreiche prominente Autoren wie Hannah Arendt, Raymond Aron, Hans Kohn, Herbert Lüthy, George F. Kennan oder auch die Exkommunisten Arthur Koestler, George Orwell und Richard Löwenthal versammelte.Joachim Gmehling zeigt, welches Bild in der Zeitschrift vom nationalsozialistischen und sowjetkommunistischen Herrschaftssystem gezeichnet wurde und wie der Vergleich der beiden Diktaturen ausfiel. Dabei rekonstruiert er nicht nur den Einfluss der zeitgenössischen Totalitarismustheorien sowie die Imperative der US-amerikanischen Besatzungspolitik in Westdeutschland, sondern geht auch auf die CIA-Hintergründe des Periodikums ein.Eine Studie zu den Anfängen des Kalten Krieges, die angesichts der vielschichtigen Krise der westlichen Demokratien an Aktualität gewinnt.

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