Praktiken der Mehrsprachigkeit im Schwedischen Reich (1611-1721) - Interdisziplinäre Perspektiven auf die Rolle des Deutschen

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Produktdetails  
Verlag Harrassowitz
Auflage 17.12.2025
Seiten 260
Format 17,5 x 1,6 x 24,0 cm
Gewicht 510 g
Reihe Fremdsprachen in Geschichte und Gegenwart
ISBN-10 3447122528
ISBN-13 9783447122528
Bestell-Nr 44712252A

Produktbeschreibung  

Das Schwedische Reich (ca. 1611-1721) war nach dem Zarentum Russland, dem Osmanischen Reich und Polen-Litauen die viertgrößte Territorialmacht in Europa. Es umfasste neben den beiden Reichsteilen Schweden und Finnland auch eine Reihe Provinzen rund um die Ostsee. Diese territoriale Größe spiegelte sich auch in einer erheblichen sprachlichen Vielfalt wider: Die Bewohner des Schwedischen Reiches kommunizierten nicht nur auf Schwedisch und Finnisch, sondern auch auf Samisch, Latein, Deutsch, Niederländisch, Englisch, Französisch, Estnisch, Lettisch, Livisch, Karelisch, Ischorisch, Wotisch, Russisch, Dänisch oder Norwegisch.
Die Beiträge des Sammelbands untersuchen in einem multiperspektivischen Zugriff (soziolinguistisch, historisch, literaturwissenschaftlich) die Rolle des Deutschen im Rahmen der gesellschaftlichen, korporativ-institutionellen und individuellen Mehrsprachigkeit im Schwedischen Reich. Beleuchtet werden dabei historische Domänen, Kontexte und multilinguale Praktiken, an denen das Deutsche im Schwedischen Reich beteiligt war. In den Blick kommen die frühneuzeitliche Adelskultur, der akademische Kontext, die kirchlich-religiöse Domäne, städtische Privilegien und der Handel. Das Themenspektrum reicht von der Sichtbarkeit des Deutschen in der Sprachlandschaft des Schwedischen Reichs über die Verwendung des Deutschen in bestimmten Textsorten bis hin zum Einfluss deutscher Personennamen auf das schwedische Namensystem. In Summe liefert der Band ein umfassendes Bild der vielschichtigen Gebrauchskontexte des Deutschen im hochgradig mehrsprachigen Schwedischen Reich der Frühen Neuzeit.

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