| Verlag | Verbrecher Verlag |
| Auflage | 16.06.2023 |
| Seiten | 200 |
| Format | 13,8 x 2,0 x 20,0 cm |
| Gewicht | 262 g |
| Reihe | lfb texte |
| ISBN-10 | 3957325552 |
| ISBN-13 | 9783957325556 |
| Bestell-Nr | 95732555A |
'Wer kochte den Siegesschmaus?', fragte schon Bertolt Brecht. Und wer hat eigentlich Fausts Studierzimmer nach seiner Eskapade mit Mephisto wieder aufgeräumt? Irgendjemand muss diese Tätigkeiten - kochen, putzen, trösten, pflegen, stillen - verrichtet haben, aber die Literatur erzählt oft nicht viel darüber. Angesichts dessen überrascht es nicht, dass sich auch die Literaturwissenschaft bisher kaum für Care-Arbeit interessiert hat. Unter den literarischen Neuerscheinungen der letzten Jahre finden sich nun zunehmend Texte, die Care-Tätigkeiten ins Zentrum stellen und den politischen Diskurs um Sorgearbeit reflektieren. Das nehmen die Beiträger*innen zum Anlass, sich mit den Genres, ästhetischen Formen und Verfahren für die Literarisierung von Sorge-Verhältnissen zu beschäftigen. Wie werden herrschaftsförmige Verhältnisse der Care-Arbeit dargestellt und kritisiert? Bietet die Literatur utopische Perspektiven auf Care an?