Liebe, Sex und Allah - Das unterdrückte erotische Erbe der Muslime

Taschenbuch
16,95 €
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 13,95 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 24,95 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 15,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
8,99 € 15,00 €3
Als Mängelexemplar1
4,99 € 10,00 €1
Als Mängelexemplar1
4,99 € 12,00 €1

Produktdetails  
Verlag Beck
Auflage 18.07.2019
Seiten 218
Format 12,7 x 20,5 x 2,0 cm
Klappenbroschur
Gewicht 280 g
Reihe Beck Paperback
ISBN-10 3406741754
ISBN-13 9783406741753
Bestell-Nr 40674175A

Produktbeschreibung  

"Lieblingsfarbe Pink, Sextipps aus den alten Schriften: Kein muslimischer Gelehrter bricht mit mehr Rollenbildern als Ali Ghandour."


Nabila Abdel Aziz, NEON



Verschleierte Frauen, übergriffige junge Männer: Das Verhältnis von Muslimen zum anderen Geschlecht gibt Rätsel auf. Ist da etwas schiefgelaufen? Und ob! Ali Ghandour zeigt, dass Liebe und Sex in der muslimischen Tradition als Geschenk Gottes genossen, doch unter modernem westlichem Einfluss streng reglementiert wurden. Es ist höchste Zeit, über das unterdrückte erotische Erbe der Muslime aufzuklären.



Drei Asketen wollten etwas Löbliches tun: der erste jede Nacht beten, der zweite tagsüber fasten, der dritte nicht heiraten. Als der Prophet Mohammed davon hörte, ermahnte er sie: 'Manchmal bete ich, und manchmal schlafe ich, und ich heirate die Frauen. Dies ist meine Lebensweise. Wer sie ablehnt, gehört nicht zu mir.' Ganz im Sinne des Propheten war für die vormodernen muslimischen Gelehrten die Lust Teil der Natur, die zu ihrem Recht kommen muss. Gerade in den Städten konnte man 'Genussbeziehungen' pflegen. Doch mit dem Kolonialismus wurden zunehmend westliche Eheideale und Prüderie in muslimische Länder getragen. Was uns heute als 'typisch islamisch' erscheint, ist teils das Erbe von Clangesellschaften, teils ein Spiegelbild puritanischer Moral. Ali Ghandour macht das reichhaltige muslimische Erbe zu Liebe und Sex wieder bewusst. Sein bahnbrechendes Buch sollte nicht nur bärtigen Islamisten und finsteren Islam-Kritikern zu denken geben.

Autorenporträt  
Mehr Angebote zum Thema