Konfigurationen von Heimat und Exil - Klaus Manns ,Flucht in den Norden' (1934) und ,Der Vulkan' (1939)

Taschenbuch
49,80 €
inkl. MwSt. versandkostenfrei!

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 14,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 20,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 20,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 20,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
4,99 € 25,00 €3
Vergleich zu UVP4
3,99 € 14,30 €4
Als Mängelexemplar1
15,99 € 29,00 €1
Preisbindung aufgehoben3
15,99 € 29,80 €3
Als Mängelexemplar1
37,99 € 70,00 €1
Als Mängelexemplar1
7,99 € 14,00 €1

Produktdetails  
Verlag Königshausen & Neumann
Auflage 09.07.2026
Seiten 328
Format 23,0  x  15,3  x  2,4 cm
Gewicht 500 g
Reihe Epistemata - Literaturwissenschaft
ISBN-10 3826099532
ISBN-13 9783826099533
Bestell-Nr 82609953A

Produktbeschreibung  

Heimat als Versprechen der Allmende verliert im Exil seine Wirkmächtigkeit und zerfällt zu einer fragmentierten Erfahrung zwischen Verlust und Sehnsucht. Zugleich löst sich Heimat von der Präfiguration eines festen Ortes: Sie erscheint nicht länger an territoriale, soziale oder kulturelle Eindeutigkeiten gebunden, sondern als bewegliche, subjektiv rekonstruierte Kategorie. Die Arbeit untersucht, inwiefern die Romane Klaus Manns einen Resonanzraum eröffnen, in dem unterschiedliche Formen von Entortung und Neuverortung hervortreten und miteinander korrespondieren. Neben raumtheoretischen Ansätzen stehen soziale Zugehörigkeiten, erinnerungspoetische Verfahren sowie Schwellen- und Fremdheitserfahrungen im Zentrum der Analyse. Darüber hinaus richtet sich der Fokus auf Strategien der Selbstwirksamkeit, die auf eine Revalorisierung von Heimaterfahrung zielen: etwa in der Arbeit, im Rückzug ins Idyll oder im Tod als symbolischer Heimkehr. Der Begriff der Konfiguration mit seiner semantischen Offenheit trägt dabei der Einsicht Rechnung, dass Heimat und Exil nicht als isolierte Gegensätze existieren, sondern als kontingente und prozessuale Phänomene.

Autorenporträt  
Mehr Angebote zum Thema