Kapital und Ideologie

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Produktdetails  
Verlag Beck
Auflage 11.03.2020
Seiten 1312
Format 14,6 x 21,8 x 5,3 cm
Gewicht 1304 g
Übersetzer André Hansen, Enrico Heinemann, Stefan Lorenzer
ISBN-10 3406745717
ISBN-13 9783406745713
Bestell-Nr 40674571A

Produktbeschreibung  

"WER ÜBER KAPITALISMUS REDEN WILL, KOMMT AN THOMAS PIKETTY NICHT VORBEI." HANDELSBLATT



Mit dem Weltbestseller
"Das Kapital im 21.Jahrhundert" hat Thomas Piketty eines der wichtigsten Bücher unserer Zeit geschrieben. Jetzt legt er mit einem gewaltigen Werk nach:
Kapital und Ideologie ist eine so noch niemals geschriebene Globalgeschichte der sozialen Ungleichheit und ihrer Ursachen, eine unnachsichtige Kritik der zeitgenössischen Politik und zugleich der kühne Entwurf eines neuen und gerechteren ökonomischen Systems.



Nichts steht geschrieben: Der Kapitalismus ist kein Naturgesetz. Märkte, Profite und Kapital sind von Menschen gemacht. Wie sie funktionieren, hängt von unseren Entscheidungen ab. Das ist der zentrale Gedanke des neuen Buches von Thomas Piketty. Der berühmte Ökonom erforscht darin die Entwicklungen des letzten Jahrtausends, die zu Sklaverei, Leibeigenschaft, Kolonialismus, Kommunismus, Sozialdemokratie und Hyperkapitalismus geführt und das Leben von Milliarden Menschen geformt haben. Seine welthistorische Bestandsaufnahme führt uns weit über Europa und den Westen hinaus bis nach Asien und Afrika und betrachtet die globalen Ungleichheitsregime mit all ihren ganz unterschiedlichen Ursachen und Folgen. Doch diese eindrucksvolle Analyse ist für Thomas Piketty kein Selbstzweck. Er führt uns mit seinen weitreichenden Einsichten und Erkenntnissen hinein in die Krise der Gegenwart. Wenn wir die ökonomischen und politischen Ursachen der Ungleichheit verstanden haben, so Piketty, dann können wir die notwendigen Schritte für eine gerechtere und zukunftsfähige Welt konkret benennen und angehen.
Kapital und Ideologie ist das geniale Werk eines der wichtigsten Denker unserer Zeit, eines der Bücher, die unsere Zeit braucht. Es hilft uns nicht nur, die Welt von heute zu verstehen, sondern sie zu verändern.





  • Soziale Ungleichheit ist kein Naturgesetz

  • Ein unverzichtbares Buch für unsere Zeit


Inhalt:

INHALT

Vorwort und Dank

Einleitung



ERSTER TEIL

UNGLEICHHEITSREGIME IN DER GESCHICHTE

Kapitel 1. Dreigliedrige Gesellschaften: trifunktionale Ungleichheit

Kapitel 2. Die europäischen Ständegesellschaften: Macht und Eigentum

Kapitel 3. Die Erfindung der Eigentümergesellschaften

Kapitel 4. Die Eigentümergesellschaften: der Fall Frankreich

Kapitel 5. Die Eigentümergesellschaften: europäische Entwicklungswege



ZWEITER TEIL

DIE SKLAVENHALTER- UND KOLONIALGESELLSCHAFTEN

Kapitel 6. Die Sklavenhaltergesellschaften: extreme Ungleichheit

Kapitel 7. Die Kolonialgesellschaften: Vielfalt und Herrschaft

Kapitel 8. Dreigliedrige Gesellschaften und Kolonialismus: der Fall Indien

Kapitel 9. Dreigliedrige Gesellschaften und Kolonialismus: eurasische Entwicklungswege



DRITTER TEIL

DIE GROSSE TRANSFORMATION IM 20. JAHRHUNDERT

Kapitel 10. Die Krise der Eigentümergesellschaften

Kapitel 11. Die sozialdemokratischen Gesellschaften: die unvollendete Gleichheit

Kapitel 12. Kommunistische und postkommunistische Gesellschaften

Kapitel 13. Der Hyperkapitalismus: zwischen Moderne und Rückwärtsgewandtheit



VIERTER TEIL

NEUES NACHDENKEN ÜBER DIE DIMENSIONEN DES POLITISCHEN KONFLIKTS

Kapitel 14. Grenze und Eigentum: die Konstruktion der Gleichheit

Kapitel 15. Brahmanische Linke: die neuen euro-amerikanischen Bruchlinien

Kapitel 16. Sozialnativismus: die postkoloniale Identitätsfalle

Kapitel 17. Elemente eines partizipativen Sozialismus für das 21. Jahrhundert



Schlusswort

Inhaltsübersicht

Auflistung der Grafiken und Tabellen

Personenregister

Autorenporträt  
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