Ein deutscher Landvermesser, der mehrere Jahre in Südwestafrika tätig war, kehrt nach dem ersten Weltkrieg
in die Heimat zurück und übernimmt die Verwaltung eines Gutes in Mecklenburg.
Durch Einheirat in die Gutsfamilie wird er gemeinsam mit seiner Frau Eigentümer. Sie gründen eine
Familie. Doch durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten wird es nicht nur aufgrund der Freundschaft
zu einer jüdischen Bankiersfamilie kompliziert.
Robert Siering, geboren 1943 in einem Lazarett in Polen, kam nach der Flucht aus Westpreußen mit der Mutter in einem kleinen Dorf in Mecklenburg an.Als der Vater eine Neubauernstelle annahm, verbrachte der Autor dort seine Kindheit und Jugend. Nach dem Abschluss der Oberschule in Güstrow ging er zum Veterinärmedizinstudium nachBrünn (damalige Tschechoslowakei).Nach dem Studium und der Promotion wurde er Mitarbeiter in einer tierärztlichenGemeinschaftspraxis. Infolge der Wende und der Umstrukturierungder Landwirtschaft musste er sich neu orientieren und wurdenach einer zusätzlichen Ausbildung Mitarbeiter im Diakonischen ZentrumSerrahn. Die therapeutische Arbeit mit den suchtkranken Menschen standjetzt im Mittelpunkt. Die Arbeitstherapie in der Landwirtschaft und im Gartenbauhalf vielen Suchtkranken, ihre Probleme zu überwinden und in einselbst bestimmtes, suchtfreies Leben zurückzufinden.
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