Ich bin ostdeutsch und gegen die AfD - Eine Intervention

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Produktdetails  
Verlag Beck
Auflage 14.03.2024
Seiten 175
Format 12,6 x 1,5 x 20,7 cm
Klappenbroschur
Gewicht 207 g
Reihe Beck Paperback
ISBN-10 3406815871
ISBN-13 9783406815874
Bestell-Nr 40681587A

Produktbeschreibung  

SUSAN ARNDT ÜBER IHREN OSTDEUTSCHEN WEG VOR UND NACH 1990



Die AfD ist in Ostdeutschland auf dem Vormarsch. In Umfragen ist sie oftmals die stärkste Partei, und liegt in einigen Bundesländern gar bei 35 Prozent. Doch das heißt: zwei Drittel der Ostdeutschen wählen nicht AfD. Susan Arndt gibt dieser oft übersehenen Mehrheit in ihrem sehr persönlichen Buch eine Stimme und zeigt, dass es auch ein anderes Ostdeutschland gibt und die AfD ein gesamtdeutsches Problem ist.



Bei manchen Berichten kann der Eindruck entstehen, als wäre Ostdeutschland fest in der Hand der AfD. Und tatsächlich ist es erschreckend, auf welch fruchtbaren Boden die AfD dort mit ihrer Propaganda trifft. Doch es führt kein zwangsläufiger Weg von ostdeutschen Frustrationen in die Arme einer rechtsradikalen Partei, die für Rassismus, Sexismus und Autokratie steht. Susan Arndt erzählt ihre eigene Geschichte und zeigt, wie ein ostdeutscher Weg auch eine ganz andere Richtung nehmen konnte. Sie erzählt von ihren Gesprächen im Freundes- und Bekanntenkreis, in dem sich AfD-Sprech breit gemacht hat, berichtet aber auch von ihren Erfahrungen als Ostdeutsche seit 1989/1990 und als Person, die gegen Rassismus und Sexismus kämpft. Sie macht die Frustrationen verständlich, die durch westliche Überheblichkeit begünstigt wurden. Vor allem aber fragt sie, wie ein Miteinander gegen Diskriminierungen und Ausgrenzungen gestaltet werden kann. Ein Buch, das die Mitte gegen die AfD mobilisieren will ? in Ostdeutschland und deutschlandweit.



"Wovon ich, politisiert durch die ostdeutsche Freiheitsrevolution, träume? Von Menschen, die einander beschützend begegnen statt einander weh zu tun."





  • Zwei Drittel der Ostdeutschen sind gegen die AfD

  • Ein ostdeutscher Lebensweg führt zum Kampf gegen Diskriminierung und Ausgrenzung

  • Warum ostdeutsche Frustrationen keine Entschuldigung sind AfD, zu wählen

  • Warum Westdeutsche die AfD nicht als ostdeutsches Problem entsorgen können

  • Warum sich der Kampf gegen die AfD in der Mitte der Gesellschaft entscheidet

  • Ein mutiges, schonungslos offenes und sehr persönliches Buch

  • Für alle Leser von Dirk Oschmanns "Der Osten: eine westdeutsche Erfindung"


Inhalt:

1. Einleitung

Von Mauern und Horizonten: Über dieses Buch

Mit der AfD am Küchentisch: Gespräch mit Udo und Beate




2. Leben als Ostdeutschlands Andere Deutsche - vor und nach 1989

Überlegenheitsnarrative in West und Ost

Aufwachsen in der DDR

In den Westen reisen - ohne anzukommen

Revolution!

Transformationsjahre sind keine Herrenjahre

Der Westen als Gravitationsmagnet und Erfinder des Ostens

Was also meint 'ostdeutsch'?




3. Wie ich lernte, Diskriminierung zu sehen

Wie afrikanischer Feminismus mich sensibilisierte

Wie ich in London meinem Rassismus begegnete

Wie ich an der Berliner Humboldt-Universität Rassismuskritik begegnete

Was nun ist Rassismus?

Wissenschaft als politische Akteurin




4. Im Wahlkampf gegen die AfD

Von der Leitkultur zur Identitätskrise

Wer AfD wählt, wählt Rassismus und Sexismus

Kann die AfD unsere Demokratie unterwandern?

Lügen: Populistische Alternative für Deutschland

Die AfD ist keine ostdeutsche Partei

Was macht die 'Mitte der Gesellschaft' gegen ihren Rechtsruck?




5. Schluss damit ...

und mehr Diskriminierungssensibilität wagen

Statt eines Nachworts: Ohne die AfD am Küchentisch, aber mit der Box, die noch mal ganz neu befüllt werden kann

Autorenporträt  
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