Fetisch Intelligenz - Wie ein überbewertetes Konzept unser Leben prägt | Platz 1 "Sachbücher des Monats September": Die Welt, Radio 3 RBB, Neue Zürcher Zeitung und ORF-Radio Österreich 1

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Produktdetails  
Verlag Berlin Verlag
Auflage 31.07.2026
Seiten 288
Format 13,4  x  21,0  x  3,2 cm
Hardcover mit Schutzumschlag
Gewicht 420 g
ISBN-10 3827015391
ISBN-13 9783827015396
Bestell-Nr 82701539A

Produktbeschreibung  

Warum gelten heute so viele Kinder als hochbegabt? Warum sind Tech-Manager und rechtsextreme Influencer von Intelligenz besessen? Was macht den Intelligenzbegriff so attraktiv?

Der IQ als Machtinstrument

Gisela Schmalz untersucht, wie 'Intelligenz' von linker, libertärer und rechter Seite vereinnahmt wird, um bildungs-, sozial-, wirtschafts- und einwanderungspolitische Ziele durchzusetzen. Anhand von historischen Entwicklungen, Gesprächen und Beispielen zeigt sie, wie IQ-Tests, Ideologien und KI-Diskurse den Blick auf menschliche Fähigkeiten verengen. Ein Aufruf, den Intelligenzbegriff zu hinterfragen und weiter zu denken.

Wie das zum IQ geschrumpfte Intelligenzkonzept private Lebensläufe und ganze Gesellschaftsstrukturen prägt

Intelligenz gilt heute als Wertmaß für Menschen und Maschinen. In Schule, Politik oder beim Hype um künstliche Intelligenz geht es um Vergleichbarkeit. Gisela Schmalz zeigt, wie der IQ benutzt wird, um Menschen zu sortieren und auszusortieren und so Gesellschaft zu organisieren.

Warum wir einen humanistischen Intelligenzbegriff brauchen

Die Professorin für Wirtschafts- und Digitalethik analysiert, wie Intelligenz in einer von Effizienz bestimmten Welt zum politischen Instrument, Technologieversprechen und schließlich zum Fetisch wird. Ein kluges Plädoyer für Vernunft und Weisheit.

Autorenporträt  
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