Die Märztage Berlins - Feuilletons, Aufsätze, Berichte.

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Produktdetails  
Verlag Parrhesia Verlag
Auflage 28.03.2025
Seiten 202
Format 15,9  x  12,3  x  1,8 cm
Gewicht 204 g
ISBN-10 3987315059
ISBN-13 9783987315053
Bestell-Nr 98731505A

Produktbeschreibung  

Ludmilla Assing war vieles: Herausgeberin, Biografin, politische Publizistin und Kulturkritikerin; sie hinterließ ein beeindruckendes Werk aus Essays, Biografien, journalistischen Beiträgen und literarischen Editionen. Assing war eine der einflussreichsten, aber heute weitgehend vergessenen Publizistinnen und Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts; sie dokumentierte die Revolution von 1848 in Berlin durch Beiträge in der Zeitschrift 'Europa' aus nächster Nähe und hielt die Ereignisse mit scharfsinnigem Blick fest. 'Die Märztage Berlins' zeugt von ihrem Engagement für demokratische Ideale und ihrer genauen Beobachtungsgabe inmitten der revolutionären Erhebungen.Sie veröffentlichte bedeutende Briefwechsel und Tagebücher von Persönlichkeiten wie Alexander von Humboldt, Karl August Varnhagen von Ense und Fürst Pückler-Muskau. Ihre Arbeiten wurden teils als Skandal empfunden, insbesondere die Herausgabe der Humboldt-Briefe, die heftige Anfeindungen nach sich zog. Infolge dieser Verunglimpfung musste sie Preußen verlassen und ins Exil nach Florenz gehen, wo sie weiterhin publizierte und auch Werke in italienischer Sprache veröffentlichte. Dort blieb sie bis zu ihrem Tod aktiv und setzte sich unermüdlich für die Verbreitung demokratischer und freiheitlicher Ideen ein. Ihre Publikationen reichten von kritischen Auseinandersetzungen mit der deutschen Romankultur über politische Berichterstattung bis hin zu Analysen der gesellschaftlichen Stellung der Frau in Deutschland und Italien. Assing war eine Pionierin in einer von Männern dominierten literarischen Öffentlichkeit und hinterließ ein Werk, das die intellektuelle und politische Landschaft Europas maßgeblich mitgestaltete.

Autorenporträt  
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