| Verlag | Hentrich & Hentrich |
| Auflage | Juni 2019 |
| Seiten | 192 |
| Format | 14,3 x 20,6 x 1,4 cm |
| Klappenbroschur | |
| Gewicht | 256 g |
| Übersetzer | Jürgen Schröder |
| ISBN-10 | 3955653277 |
| ISBN-13 | 9783955653279 |
| Bestell-Nr | 95565327A |
Ist ein Frieden zwischen den Religionen möglich? Bietet die Geschichte keine Beispiele für einen solchen? War der Zeitabschnitt des "Al Andalus" denn nicht durch eine harmonische Koexistenz von Juden, Muslimen und Christen geprägt?
Indem er die goldene Legende der einen und den Manichäismus der anderen ablehnt, zeigt Georges Bensoussan, dass die arabische Welt für Minderheiten, und zwar insbesondere für die jüdischen, eine Stätte des Schutzes, aber auch der Unterwerfung war. Gestützt auf Recherchen in militärischen, diplomatischen und Verwaltungsarchiven, rekonstruiert Bensoussan diese Beziehungen.
Über die Geschichte der Emanzipation und der Unterdrückung hinaus geht es ihm darum, wie sich das Verhältnis der muslimischen Welt zur abendländischen Moderne von den mittelalterlichen Wurzeln bis zur Dekolonisation langfristig entwickelt.
Inhalt:
Aus dem Inhalt
Das tunesische Beispiel | Eine Geschichte der Auslassungen | Knechtschaft | Jerusalem | Die arabische Welt und die Verfolgung von Juden unter Nazi-Deutschland und Vichy | Die Große Moschee von Paris unter der Besatzung | Die Geschichte der Shoah in der arabisch-muslimischen Welt | Ein verlassenes Königreich | "Zusammenleben". Der Fall Frankreichs | Die Neuschreibung der Abwanderung
