Der fliegende See - Chronik einer angekündigten Katastrophe

Taschenbuch
-63%2 Früher: 16,00 €2
Als Mängelexemplar (Zustand: Sehr gut)
5,99 €
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Preisbindung vom Verlag aufgehoben2
Vergleich zu frühere Preisbindung2
Varianten:
Mängel-exemplar
5,99 €
Neu - nicht verfügbar
16,00 €
Nur noch 1x vorrätig

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Als Mängelexemplar1
5,99 € 18,00 €1
Als Mängelexemplar1
5,99 € 12,99 €1
Als Mängelexemplar1
2,99 € 3,95 €1
Als Mängelexemplar1
5,99 € 28,00 €1
Als Mängelexemplar1
4,99 € 16,99 €1
Als Mängelexemplar1
4,99 € 22,00 €1
Als Mängelexemplar1
4,99 € 16,99 €1
Als Mängelexemplar2
7,99 € 14,00 €2
Als Mängelexemplar2
10,99 € 22,00 €2
Vergleich zu UVP4
1,99 € 14,50 €4

Produktdetails  
Verlag Verlag Antje Kunstmann
Auflage 1998
Seiten 200
Format 21 cm
Gewicht 299 g
ISBN-10 3888972078
ISBN-13 9783888972072
Bestell-Nr 88897207M

Produktbeschreibung  

9. Oktober 1963: Vom Berg Toc hinter dem Vajont-Staudamm lösen sich mit einem Schlag 260 Millionen Kubikmeter Gestein. Sie fallen in den Stausee. Eine 160 Meter hohe Flutwelle, ein fliegender See tritt über den Damm, stürzt auf das darunterliegende Tal, löscht fünf Dörfer aus, tötet Tausende von Menschen.
Unfaßbar. Eine Naturkatastrophe. Das konnte niemand voraussehen. Immerhin hat der Damm gehalten. Und überhaupt: Was geht uns das heute an? Marco Paolini beginnt zu erzählen - und zieht uns sofort in seinen Bann. Wie die Geschichtenerzähler des Mittelalters schafft er aus der Chronik vergangener Ereignisse einen Text, der uns unmittelbar berührt, die Mauer aus hilfloser Betroffenheit und achselzuckendem Fatalismus einreißt, hinter der wir uns vor den alltäglichen Katastrophenmeldungen verschanzen.
Menschen treten auf, verfolgen ihre Interessen, machen Fehler und versuchen sie zu vertuschen. Geologen, Techniker, Bergbauern und Lokalpolitiker geraten in den Strudel eines politischen und wirtschaftlichen 'big game', tragen mit die Bausteine der Katastrophe zusammen. Und dann ist da die Journalistin Tina Merlin, die die Gefahr sieht, voraussagt, warnt - vergeblich. Denn die eigentlichen Protagonistin der Geschichte, die über jede Vernunft triumphiert, ist die menschliche Hybris, der blinde Glaube an das technisch Machbare, das kalkulierte Restrisiko.

Mehr Angebote zum Thema