Der Zweite Weltkrieg in der Deutschschweizer Literatur - Erinnerungskulturelle Familienromane von Christoph Geiser, Thomas Hürlimann und Urs Widmer

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Produktdetails  
Verlag Chronos
Auflage 19.06.2024
Seiten 288
Format 17,0 x 2,0 x 24,7 cm
Gewicht 545 g
ISBN-10 3034017561
ISBN-13 9783034017565
Bestell-Nr 03401756A

Produktbeschreibung  

Im Kontext der Erforschung erinnerungskultureller Familien­romane stellt die Schweizer Literatur oftmals einen blinden Fleck dar. Trotz der besonderen Situation der Schweiz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden allerdings auch in Schweizer Familienromanen etablierte Geschichtsbilder kritisch hinterfragt. Anhand ausgewählter Beispiele von Christoph Geiser, Thomas Hürlimann und Urs Widmer wird gezeigt, welche Themen in Bezug auf die Rolle der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs behandelt, wie sie beschrieben und bewertet werden. Die untersuchten Familienromane sind zwischen den 1980er- und den 2010er-Jahren erschienen, einer Periode, in der sich das offizielle Geschichtsbild der Schweiz vom heroischen Widerstandsnarrativ löste und sich das Interesse komplexeren Erzählungen der Vergangenheit zuwandte. In der für das Genre typischen Verbindung von privater Familien- und öffentlicher Zeitgeschichte werden sowohl Konflikte als auch Zugehörigkeitsgefühle zwischen den fiktiven Familienmitgliedern sichtbar gemacht. Dabei werden der Zweite Weltkrieg und der Holocaust immer wieder zum Bezugspunkt für generationenübergreifende Fragestellungen hinsichtlich der Herkunft, der Identität und der Bedeutung der Erinnerung für die Zukunft. Wichtige behandelte Themenkomplexe sind dabei beispielsweise der latente Antisemitismus in der Schweiz sowie das Privat- und Alltagsleben der schweizerischen Bevölkerung zur Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Autorenporträt  
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