Das Schweigen der Frösche - oder Die Kunst, die Natur zu belauschen. Aufzeichnungen aus einem Biotop im Wandel

Gebundene Ausgabe
9,95 €
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Preisbindung aufgehoben3
6,99 € 12,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
7,99 € 39,90 €3
Preisbindung aufgehoben3
0,99 € 1,99 €3
Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 14,90 €3

Produktdetails  
Verlag Beck
Auflage 17.02.2022
Seiten 320
Format 14,2 x 2,8 x 22,0 cm
Gewicht 522 g
ISBN-10 340678187X
ISBN-13 9783406781872
Bestell-Nr 40678187A

Produktbeschreibung  

Tiere und Pflanzen zu sehen und ihre vielen Stimmen zu hören, erfordert eine besondere Aufmerksamkeit. Pauline de Bok berichtet einfühlsam von 18 Monaten in der Natur, in denen sie Vögel, Insekten, Säugetiere und Amphibien beobachtet, im Wechsel der Jahreszeiten, aber auch in einem längerfristigen Wandel. Der Tümpel neben ihrem Haus trocknet aus, die Frösche verstummen, andere Arten wandern ein. Ihr glänzend geschriebenes Buch kreist um die große Frage unserer Zeit, wie das Menschentier einen verträglichen Platz in der Natur finden kann.





Meist wird die Natur von einem unsichtbaren Beobachter "von außen" gesehen, gefilmt, beschrieben. Pauline de Bok setzt dagegen auf teilnehmende Beobachtung, als Tier unter Tieren. In "ihrem" Biotop in Mecklenburg, wo sie seit zwanzig Jahren in einem ehemaligen Kuhstall lebt, beobachtet sie Geburt, Paarung, Sterben und Tod, Fressen und Gefressenwerden vieler Tiere, belauscht Hirsche, Spatzen, Ringelnattern und Kraniche. Ihre große Kunst besteht darin, sich dabei selbst als aktiven Teil dieses Biotops zu sehen, in dem sie Pflanzen hegt und pflegt, einen kleinen Ersatztümpel für Schwalben und Insekten anlegt, Waschbären fängt und sich als Gärtnerin, Sammlerin und Jägerin in die Nahrungskette einreiht. Ihr Buch ist eine wunderbar lesbare Schule der Wahrnehmung, des Sehens, Hörens, Riechens und Registrierens anderer Lebewesen, die uns den Spiegel vorhalten als der Spezies, die dabei ist, das eigene Biotop zu zerstören.


Inhalt:

Der Frühling zögert

1. Der Tümpel ist trocken, als wäre kein Winter gewesen

2. Tieren lauschen, sie locken und loswerden

3. Die Landschaft vermaist, die Kraniche profitieren

4. Der Ölkäfer, das Schicksal des Damspießers und die Osterhasen

5. Zwanzig Frühlinge und meine große kleine Eiche




Die Natur explodiert

6. «Trinkt, Trinkt!», rufe ich allem zu, was lebt

7. Experiment Tümpelgrube




Den Sommer feiern

8. Ein Geständnis an den Laubfrosch




Die Lebenskraft schwindet

9. Storch und Mäuse stellen meine Tierliebe auf die Probe

10. Das Prinzip Schrumpfsprengung

11. Wie ich von einem Waschbären überlistet wurde



Spätherbst


12. Ist es der Buchdrucker, der den Wald verdirbt?

13. Die Kamerafalle, die digitale Falle und die Lebendfalle




Wo bleibt der Winter?

14. Der Wildschweinkopf knistert im Ofen

15. Der Tümpelgeist kehrt zurück



Der lange leere Frühling


16. Das Virus

17. Von Sommerzeitschnee, dem Pfeilstorch und Icarus

18. Mein Grüner-Daumen-Gemüsegarten war ein Hirngespinst




Hochsommer

19. Das Würmergezücht in der Wanne




Herbstjubel

20. Du bist ein kleines Wunder

Autorenporträt  
Mehr Angebote zum Thema