Drei Dialoge zwischen Hylas und Philonous

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Produktdetails  
Verlag Meiner
Auflage 2022
Seiten 148
Format 19  x  12,2  x  1,4 cm
Gewicht 195 g
Reihe Philosophische Bibliothek 556
ISBN-10 3787342230
ISBN-13 9783787342235
Bestell-Nr 78734223A

Produktbeschreibung  

In "Three Dialogues between Hylas and Philonous" stellt Berkeley (1685-1753) seine bereits in "A Treatise Concerning the Principles of Human Knowledge" (PhB 532) dargelegte Lehre vom Immaterialismus in literarisch ansprechender und für den Einstieg in seine Philosophie geeigneter Form noch einmal vor.

1713 erschien in London »Drei Dialoge zwischen Hylas und Philonous« von George Berkeley. Letzterer, der Geistesfreund, verficht den ontologischen Grundsatz Berkeleys, dass nichts existiert außer denkenden Wesen und Ideen »in the mind«? Existenz ist Wahrgenommenwerden (percipi) oder Wahrnehmen (percipere). Hylas vertritt Auffassungen, bei denen vor allem die Erkenntnistheorie Lockes Pate gestanden hat. Beide Dialogpartner stimmen darin überein, dass philosophische Überzeugungen, aus denen skeptizistische Konsequenzen abgeleitet werden können, sich selbst widerlegen, und jeder ist infolgedessen um den Nachweis bemüht, dass die gegnerischen Ansichten ebensolche Konsequenzen haben.Ein beherrschendes Thema des ersten Dialogs bildet die Unterscheidung primärer und sekundärer Qualitäten. Berkeley möchte zeigen, dass die Unterscheidung gegenstandslos ist. Im zweiten Dialog verknüpft Berkeley den teleologischen Gottesbeweis mit einem Argument eigener Prägung, das er aus der idealistischen Seinsannahme und der Voraussetzung gewinnt, dass es eine externe Ursache unserer Sinnesempfindungen geben muss. Der dritte Dialog ist hauptsächlich der Widerlegung von Einwänden gewidmet. Die Frage nach der Vereinbarkeit von empirischer Wissenschaft und idealistischer Ontologie gehört hierher. Ferner die naheliegende These, dass alle Argumente gegen die materielle Substanz auch gegen die geistige Substanz beweiskräftig sind. Berkeley hält dem entgegen, dass jene ex definitione unmöglich ist, letztere jedoch nicht.

Autorenporträt  
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