aluaces - Die hochmittelalterliche Rechtsrezeption des spanischen Testamentsvollstreckers albacea aus dem islamischen wasi

Taschenbuch
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Produktdetails  
Verlag Klostermann
Auflage 1. Auflage, 11.12.2025
Seiten 422
Format 16,0 x 2,5 x 24,0 cm
Gewicht 696 g
Reihe Studien zur europäischen Rechtsgeschichte
ISBN-10 3465046307
ISBN-13 9783465046301
Bestell-Nr 46504630A

Produktbeschreibung  

Der Rechtsbegriff albacea, der Testamentsvollstrecker in Art. 892 ff. des spanischen Código Civil, stammt sprachlich aus dem Arabischen aus der Zeit von Al-Andalus (711-1492). Doch wurde der albacea auch seinem rechtlichen Gehalt nach aus dem damaligen islamischen Recht übernommen? Die historisch-rechtsvergleichende Analyse der Urkundenpraxis belegt eine mehrstufige Rechtsrezeption: In der christlich-arabischen (mozarabischen) Urkundenpraxis des hochmittelalterlichen Toledo wurde aus dem islamischen zunächst ein mozarabischer Testamentsvollstrecker-Vormund (al-)wä () gebildet. Dieser entwickelte sich in der kastilischen Urkundenpraxis Toledos zum Testamentsvollstrecker aluace. Die spätere Ausbreitung des nunmehr albacea geschriebenen Testamentsvollstreckers erfolgte im Wege einer binnenkastilischen Rechtsrezeption, wie beispielhaft anhand der spätmittelalterlichen Urkundenpraxis im christlich beherrschten Sevilla gezeigt wird.

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