Wille und Passion - Der Liebesbegriff bei Heidegger und Arendt

Taschenbuch
18,00 €
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 14,00 €3
Als Mängelexemplar1
6,99 € 12,00 €1
Preisbindung aufgehoben3
8,99 € 19,90 €3
Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 14,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
8,99 € 24,00 €3
Als Mängelexemplar1
10,99 € 26,00 €1

Produktdetails  
Verlag Suhrkamp
Auflage 2013
Seiten 364
Format 11,0 x 17,8 x 1,8 cm
Gewicht 222 g
Reihe suhrkamp taschenbuch wissenschaft
ISBN-10 3518296779
ISBN-13 9783518296776
Bestell-Nr 51829677A

Produktbeschreibung  

Mit einer Auseinandersetzung über die Liebe beginnt Hannah Arendts lebenslanger, inniger Streit mit Martin Heidegger. Doch Werke können sich gegen die Wucht des Lebens manchmal nur schwer behaupten. Wie sonst ist es zu erklären, dass die Liebesbeziehung beider in aller Munde, ihre philosophischen Überlegungen zum Liebesbegriff aber nahezu unbekannt sind? Sind sie überhaupt von Bedeutung? Tatjana Noemi Tömmel erkundet in ihrem luziden Buch diese "Terra incognita". Aus einer Vielzahl von Fragmenten rekonstruiert sie die systematische Funktion, die der Liebesbegriff im Werk beider Autoren hat, und zeichnet dabei auch den stillen Dialog nach, den Arendt mit Heidegger über die Liebe führte.

Inhaltsverzeichnis:

»Suchende Treue« und »liebender Streit«: Hannah Arendt
und Martin Heidegger
Bemerkungen zur Biographie
Reflexion des Traditionsbruches und Kritik der Moderne als tertium comparationis
Erster Teil: Der Liebesbegriff bei Martin Heidegger
Vorbemerkung
I. Kapitel: Von der Logik zur »Logik des Herzens«
Auf der Suche nach Einheit: Heideggers erste Schriften
Durch Gott zur Welt
Im Du zu Gott
Liebe und Erkenntnis
II. Kapitel: Die Aufhebung des Alltags - Liebe als Ausnahmezustand
Die Entdeckung des Messianismus
Einleitung in die Phänomenologie der Religion
Angst und Tod - Der Weg zur Eigentlichkeit in Sein und Zeit
Die Liebe als Ausnahmezustand
III. Kapitel: Amo, volo ut sis - Die Liebe als Wille zum Sein des Geliebten
»Wie bereit ich's, daß Du wohnst im Wesen?«
Die Herkunft von amo, volo ut sis
Der Wille zum anderen
Der Wesensblick
Sein als Möglichsein
IV. Kapitel: Der Liebesbegriff im Spätwerk
Die Kehre als Wiederholung der Seinsfrage
Der »Fehl Gottes« und die Seinsverlassenheit
Kunst und Liebesethos
Der liebende Streit von Erde und Welt
Die Liebenden als die »Zukünftigen«
Die Einheit von Denken, Sein und Lieben
Liebe als Aufgabe der Philosophie
Zweiter Teil: Der Liebesbegriff bei Hannah Arendt
Vorbemerkung
V. Kapitel: Der Liebesbegriff im Frühwerk: Arendts erste Antwort auf Heidegger
Auf der Suche nach Gemeinschaft: Arendts erste Schriften
Der Liebesbegriff bei Augustin: Durch Liebe aus der Welt
Die Intransitivität der Liebe in Rilkes Duineser Elegien
Rahel Varnhagen - Durch Liebe in die Welt?
Kampf um Anerkennung und romantische Liebe
Ereignis und Passion
»Was ist Existenzphilosophie?«
VI. Kapitel: Amor mundi: Der Ausweg aus der Heimatlosigkeit
Wie entkommt man der Weltlosigkeit?
Das Projekt »Amor mundi«
Die Weltliebe als pi
Amor fati
Natalität - Arendts »Messianismus«
Amor terrae
VII. Kapitel: Vita Passiva oder Vom Leben der Seele
Die elementaren menschlichen Tätigkeiten
Drei Formen der Liebe: Leiden, Begehren und Bejahen
Liebe als göttliche Macht und reine Passion
Von der Weltlosigkeit der Liebe
VIII. Kapitel: Volo ut sis - Die kampflose Anerkennung der Liebe
Formen der Anerkennung: Freundschaft, Solidarität, Respekt
Amo: volo ut sis
Das Sein des anderen
Oase und die Welt en miniature
Die Pluralität der Liebesbegriffe als Antwort auf die conditio humana
Resümee und Ausblick: Liebe als Wille und Passion
Der Liebesbegriff bei Arendt und Heidegger
Im Lichte des Traditionsbruchs: Die Einheit im Augenblick
Ethos und Pathos

Autorenporträt  
Mehr Angebote zum Thema