Wie lässt sich aus Millionen von Spuren ein Werk definieren? - Werkverzeichnisse und Selbstarchivierungspraktiken von Künstler:innen

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Produktdetails  
Verlag Böhlau
Auflage 15.06.2026
Format 17,5 x 1,5 x 24,5 cm
Gewicht 654 g
Reihe Studien zur Kunst
ISBN-13 9783412535742
Bestell-Nr 41253574A

Produktbeschreibung  

Perfekte Werkverzeichnisse gibt es nicht - gerade darin liegt das Potenzial digitaler Formate. Ihre strukturelle Unabgeschlossenheit ermöglicht Erweiterungen, ihre Verlinkungen entfalten eine rhizomatische Struktur. Vor diesem Hintergrund plädieren die Autor*innen dieses Bandes dafür, Werkverzeichnisse als Resonanzräume eines dynamischen Produktionsfeldes zu konzipieren, in dem neben Künstler*innen, die Selbstarchivierungspraktiken entwickeln, auch Kunstwissenschaftler*innen, Kritiker*innen und Kurator*innen an der Konstituierung eines 'Werks' mitwirken. Der Band regt dazu an, Werkverzeichnisse weniger als Objektinventare denn als kommunikative Gefüge zu begreifen. An Fallbeispielen wie Marina Abramovi, Daniel Buren, Terry Fox, Christiane Möbus und Dieter Roth wird Kunst als kollaborative Praxis diskutiert, die in institutionelle Kontexte eingebettet ist.

Autorenporträt  
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