Am Anfang war der Erste Weltkrieg. Er gilt als der Ausgangspunkt einer Epoche der Gewalt, der Zerstörung und des Unrechts. Zwischen 1914 und 1918 tobte auf den Schlachtfeldern Europas der erste totale Krieg, der das Alte Mächtesystem zerstörte. Neue Staaten entstanden und die Saat für einen noch schrecklicheren Krieg der Ideologien wurde gesät. Auf dem neuesten Stand der internationalen Forschung skizziert der vorliegende Band die Rolle Deutschlands vom Kriegsausbruch im Juli 1914 bis hin zur Revolution 1918/19. Der Band beleuchtet, warum es ein nicht enden wollendes Ringen an den Fronten gab, welche Kriegsziele verfolgt wurden, wie sich die innenpolitische Situation zwischen Reformforderungen und Beharrungswillen gestaltete und wie das Kaiserreich schließlich zusammenbrach.
Mit Abbildungen, Karten und Literaturempfehlungen.
Sönke Neitzel, geboren 1968, ist seit 2015 Inhaber des Lehrstuhls für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt an der Universität Potsdam. Seine Forschungen befassen sich vor allem mit der Geschichte des Hochimperialismus und dem Zeitalter der Weltkriege.
Prof. Dr. Manfred Görtemaker, geb. 1951 in Großoldendorf (Kreis Leer), studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Publizistik in Münster und Berlin. Er ist seit 1992 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam. Dort war er von 1994 bis 1995 Prorektor und von 2001 bis 2004 Vorsitzender des Senats. Seit 2014 ist er abermals Mitglied des Senats. Seit 1998 ist er zudem Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. Daneben war und ist er Mitglied in zahlreichen anderen wissenschaftlichen Beiräten und Gremien.
Frank-Lothar Kroll, Prof. Dr. phil, geboren 1959, lehrt seit 2000 Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Technischen Universität Chemnitz. Er ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beraterkreises der Bundesstiftung »Flucht, Vertreibung, Versöhnung« und war langjähriges Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten, u.a. des Instituts für Zeit geschichte München, des Deutschen Historischen Instituts Warschau und der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944.
Sönke Neitzel, geboren 1968, ist seit 2015 Inhaber des Lehrstuhls für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt an der Universität Potsdam. Seine Forschungen befassen sich vor allem mit der Geschichte des Hochimperialismus und dem Zeitalter der Weltkriege.
Autorenporträt schließen