Thomas Murner als Kontroversfigur im Lichte der (prä-)reformatorischen Öffentlichkeit und im Urteil der Nachwelt - Eine kommunikations- und historiographiegeschichtliche Studie

Gebundene Ausgabe
149,00 €
inkl. MwSt. versandkostenfrei!

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 6,50 €3
Preisbindung aufgehoben3
15,99 € 40,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 19,95 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 24,90 €3
Preisbindung aufgehoben3
15,99 € 29,90 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 19,90 €3
Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 12,80 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,95 €3
Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 18,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 26,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 18,41 €3
Preisbindung aufgehoben3
4,99 € 9,90 €3
Preisbindung aufgehoben3
4,99 € 7,99 €3
Preisbindung aufgehoben3
7,99 € 14,90 €3
Preisbindung aufgehoben3
4,99 € 9,90 €3
Preisbindung aufgehoben3
4,99 € 11,90 €3
Preisbindung aufgehoben3
6,99 € 12,90 €3

Produktdetails  
Verlag Aschendorff Verlag
Auflage 31.12.2025
Seiten 946
Format 16,6  x  23,5  x  6,8 cm
Gewicht 1570 g
Reihe Reformationsgeschichtliche Studien und Texte
ISBN-10 3402116243
ISBN-13 9783402116241
Bestell-Nr 40211624A

Produktbeschreibung  

Der elsässische Franziskaner Thomas Murner zählt zweifellos zu den faszinierendsten Persönlichkeiten der frühen Reformation. Unter den altgläubigen Kontroverstheologen kann er als Medienexperte gelten, der für seine Gegner gerade deshalb eine Gefahr darstellte: Reformatorische Flugschriften zeigen die Karikatur des katzenköpfigen Bettelmönchs als Erzfeind Luthers. Kaum ein anderer Vertreter der alten Kirche ist so sehr Zielscheibe und Opfer einer verdammenden Spottpropaganda geworden, deren Zerrbilder die Forschung bis in die Moderne geprägt haben.
Die vorliegenden Bände verfolgen das Ziel, eine kritische Analyse und Neubewertung von Murners gegen die Straßburger und Schweizer Reformation gerichtetem Wirken unter kommunikations- und historiographiegeschichtlichen Fragestellungen vorzunehmen. Anhand seines Beispiels geht es um Möglichkeiten und Grenzen für öffentliche Lutherkritik in den 1520er Jahren. Dazu untersucht die Studie den engen Bezug zwischen imagebildenden Präfigurationen und der Konstruktion identitätsstiftender Feindbilder in der reformatorischen Öffentlichkeit sowie deren Auswirkung auf Spielräume kommunikativen Handelns. Eine Netzwerkanalyse offenbart die Bedeutung der im Hintergrund bleibenden persönlichen Beziehungen zu Mitstreitern, Freunden und Förderern, die Reformationsgegnern wie Murner buchstäblich wie publizistisch das Überleben sicherten. Die der Studie zugrunde liegenden Quellen, darunter Murners Briefwechsel, runden die Studie im zweiten Band ab

Mehr Angebote zum Thema