Suggestion, Empathie und Evidenz in der Medizin - Möglichkeiten nutzen, Grenzen erkennen

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Produktdetails  
Verlag Hogrefe (vorm. Verlag Hans Huber )
Auflage 07.11.2022
Seiten 200
Format 15,7 x 1,0 x 23,0 cm
Gewicht 338 g
ISBN-10 3456862393
ISBN-13 9783456862392
Bestell-Nr 45686239A

Produktbeschreibung  

Selbstheilungskräfte durch psychische und physiologische Veränderungen aktivieren

Patient_innen haben je nach Persönlichkeit, ihrem sozialen, kulturellen und religiösen Umfeld sowie der Art der Erkrankung beim Arztkontakt eine abwartende, bei Notfällen meist ängstliche Grundstimmung. Die Situation geht oft nicht nur mit einer erhöhten Erwartungshaltung ("Hoffnung"), sondern mit einer verstärkten psychischen sowie vegetativen Beeinflussbarkeit einher. 

Suggestion und Autosuggestion können, je nach Grad der psychovegetativen Beeinflussbarkeit, die Selbstheilungskräfte durch psychische und physiologische Veränderungen aktivieren. Der Autor beschreibt anschaulich, wie der bewusste Einsatz von Empathie und Suggestion im Rahmen der ärztlichen Tätigkeit sowohl eine enge Arzt-Patienten-Beziehung fördern und Therapieergebnisse positiv beeinflussen, aber auch als übersteigerte Form in Selbstüberschätzung oder Missbrauch übergehen kann. 

In 18 praxisnahen Kasuistiken werden unterschiedliche Situationen beleuchtet, in denen Potenzial und mögliche Risiken beschrieben werden: 

Bei welchen Patient_innen gibt es eine erhöhte Suggestibilität? 

Was ist beim Einsatz von Suggestiv-Methoden und Placebo-Therapien zu beachten? 

Warum können Telemedizin, künstliche Intelligenz oder Robotik trotz "empathieloser Informationen" besonders hilfreich sein? 


Dem Autor gelingt ein pragmatischer Brückenschlag zwischen verschiedenen Ansätzen der Universitätsmedizin mit ihren evidenz- und leitlinienbasierten Schwerpunkten, der Komplementärmedizin und der digitalen Medizin.





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