Steppengras und Stacheldraht - Eine Geschichte der chinesisch-russischen Grenze

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Produktdetails  
Verlag Hamburger Edition
Auflage 18.09.2023
Seiten 440
Format 14,2 x 4,0 x 22,0 cm
Gewicht 720 g
ISBN-10 3868543791
ISBN-13 9783868543797
Bestell-Nr 86854379A

Produktbeschreibung  

Die chinesisch-russische Grenze war einst die längste Landgrenze der Welt. Während sie im 17. Jahrhundert vage markiert durch die Steppe verlief, entwickelte sie sich im 20. Jahrhundert zu einer streng patrouillierten Barriere mit Wachtürmen und Stacheldraht. Sie scheidet zwei Staaten, denen heute große Aufmerksamkeit zukommt, die Grenze jedoch hat in der Geschichte der Imperien bisher wenig Beachtung gefunden.


Der Historiker Sören Urbansky erzählt die Geschichte ihres Verlaufs und stellt dabei die Lebenswelten der Grenzbewohner und die globalen Verstrickungen in den Mittelpunkt. Seine Protagonisten sind Eisenbahnangestellte, Hirten, Schmuggler und Partisanen. Da die Welten der dort lebenden Menschen eng miteinander verwoben sind, blieben nationale Trennungen weitgehend unsichtbar. Das änderte sich erst, als das Konzept 'Grenze' im 20. Jahrhundert an geopolitischer Bedeutung gewann.


Anhand einer Fülle von unbekannten Quellen zeigt Urbansky, wie es den Staaten gelang, traditionelle Grenzlandkulturen zu unterdrücken, indem sie verwandtschaftliche, kulturelle, wirtschaftliche und religiöse Verbindungen durch Gesetze, physische Gewalt, Deportation, Zwangsassimilation und Propaganda kappten. So erweitert dieses Buch unser Verständnis davon, wie Grenzen festgelegt werden und welche Konsequenzen das zeitigt - nicht zuletzt für die dort lebenden Menschen.


Inhalt:

Danksagung 7

Anmerkungen zu Übersetzung, Umschrift und Datumsangaben 10

Einleitung 13

1 Kosaken und Bannerleute im Argun-Grenzland 33

2 Eisenbahnen, Bakterien und Gold 67

3 Revolutionen ohne Grenzen 136

4 Der sowjetische Staat an der Grenze 183

5 Offene Steppe unter Verschluss 222

6 Freundschaftsinszenierung am Stacheldrahtzaun 289

7 Unsichtbare Feinde über den gefrorenen Fluss 322

8 Wassermelonen und verlassene Wachtürme 371

Fazit 392

Quellenverzeichnis 407

Sekundärliteratur 419

Abbildungsnachweise 434

Zum Autor 436

Autorenporträt  
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