Sexualisierte Gewalt und Trauma - Praxishandbuch für Pflege- Gesundheits- und Sozialberufe

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Produktdetails  
Verlag Hogrefe (vorm. Verlag Hans Huber )
Auflage 22.01.2024
Seiten 160
Format 15,5 x 1,2 x 22,5 cm
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
Gewicht 356 g
ISBN-10 3456863241
ISBN-13 9783456863245
Bestell-Nr 45686324A

Produktbeschreibung  

Menschen reagieren auf Vorfälle sexualisierter Gewalt oft mit Rat- und Hilflosigkeit. In Fällen der Anklage stellen Opferaussagen häufig das einzige Beweismittel dar, wodurch eine gerechte Strafverfolgung erschwert und weitere Belastungen für die Betroffenen entstehen können. Noch immer prägen Schweigen, Bagatellisierung und mangelnde Verantwortungsübernahme den Umgang mit sexualisierter Gewalt. Bei den oft als unvorhersehbare Einzelfälle wahrgenommenen Taten handelt es sich tatsächlich um systemische Delikte, die besonders in Institutionen und Organisationen begünstigte Bedingungen vorfinden, wie das Praxishandbuch schnörkellos und eindrücklich verdeutlicht.

Anhand zahlreicher Beispiele schafft der erfahrene Psychiater und Psychotherapeut Werner Tschan einen facettenreichen Überblick der Problematik. Das Praxishandbuch richtet sich an Pflege-, Gesundheits-, Sozial-, Trainings-, und Erziehungsberufe. Es bietet ihnen umfangreiche Informationen, die sie im Umgang mit sexualisierter Gewalt in ihrer Tätigkeit unterstützen. Es betont, wie bedeutend fundiertes Wissen über sexualisierte Gewalt ist, um Betroffene zu stärken und zu schützen. Der Autor

- beschreibt psychische und physische Folgen für Betroffene

- zerstreut stereotype Vorstellungen über Täter und Opfer

- erläutert Schutz- und Behandlungsmöglichkeiten

- ermutigt zu gegenseitigem Austausch von Wissen und Erfahrung

- ruft zu einer Kultur des Hinschauens auf.


Aus dem Inhalt

- Traumafolgestörungen nach Gewalterfahrungen

- Behandlung und Stabilisierungstechniken

- Bedeutung für das Gesundheitswesen, die Sozial- und Erziehungswissenschaften sowie den Sport- und Freizeitbereich

- Kompetenzen der Fachkräfte

- Berufsrisiko: sekundäre Traumatisierung

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