Selbst im Spiegel - Die soziale Konstruktion von Subjektivität
| Verlag | Suhrkamp |
| Auflage | 2016 |
| Seiten | 502 |
| Format | 10,7 x 17,6 x 2,5 cm |
| Gewicht | 300 g |
| Reihe | suhrkamp taschenbuch wissenschaft |
| Übersetzer | Jürgen Schröder |
| ISBN-10 | 3518297694 |
| ISBN-13 | 9783518297698 |
| Bestell-Nr | 51829769A |
Fragen nach Geist, Subjektivität und freiem Willen beschäftigen seit jeher die Philosophie, aber auch die Psychologie. Mit Selbst im Spiegel legt Wolfgang Prinz eine neue Theorie des Geistes vor. Der menschliche Geist, so Prinz, ist ein radikal offenes System, das keineswegs "fertig" auf die Welt kommt. Vielmehr muss er erst geschaffen und geformt werden - in Interaktion mit anderen geistbegabten Wesen. Erst im Spiegel der anderen verstehen wir, was Denken und Handeln ist. Erst nachdem wir Subjektivität bei anderen entdeckt haben, schreiben wir sie uns selbst zu. Sie ist - wie der freie Wille - ein soziales Artefakt, aber dennoch ebenso real wie eine Naturtatsache.
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Prolog
I. Geistbegabte Wesen
1. Die beiden Gesichter des Geistes
2. Eine Annäherung an die Subjektivität
3. Die Suche nach der Wirklichkeit
II. Spiegel
4. Äußere Spiegel
5. Innere Spiegel
6. Spiegelspiele
III. Volition
7. Handlungssteuerung
8. Wurzeln des Willens
9. Die Kunstfertigkeit des Willens
10. Willensfreiheit
IV. Kognition
11. Subjekte und Systeme
12. Wurzeln der Intentionalität
13. Die Kunstfertigkeiten der Sprache
Epilog
Literatur
Namenregister
Sachregister
