Raub von Kulturgut - Der Zugriff des NS-Staats auf jüdischen Kunstbesitz in München und seine Nachgeschichte. Hrsg: Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern

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Produktdetails  
Verlag Deutscher Kunstverlag
Auflage 2016
Seiten 224
Format 19,7 x 25,9 x 1,3 cm
Gewicht 822 g
Reihe Bayerische Studien zur Museumsgeschichte
ISBN-10 3422073663
ISBN-13 9783422073661
Bestell-Nr 42207366A

Produktbeschreibung  

Kurz nach dem Novemberpogrom 1938 beschlagnahmte die Geheime Staatspolizei in etwa 70 jüdischen Haushalten in München und Umgebung rund 2200 Kulturgüter. Sie leitete damit eine der größten staatlichen Kunstraubaktionen im sogenannten Altreichsgebiet ein. Beteiligt waren Kunstsachverständige, Kunsthändler und Leiter von Museen (Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Bayerisches Nationalmuseum, Städtische Galerie, Historisches Stadtmuseum), staatliche und städtische Einrichtungen sowie Institutionen der NSDAP. Die konfiszierten Kunstgegenstände gelangten an unterschiedlichste Orte; das Spektrum reichte von Galerien und Museen über das Münchner Oberfinanzpräsidium und die Gauleitung München-Oberbayern bis zur NSDAP-Parteikanzlei in München. Dieses Buch dokumentiert nun erstmals, wie es zu der Aktion kam, welche Motive und Interessen dahinterstanden, wer davon profitierte und wie Beteiligte und Betroffene nach Kriegsende darüber sprachen - und schwiegen. Es stellt die Beschlagnahmeaktion umfassend vor und ordnet sie in ihrem historischen Umfeld ein.

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