| Verlag | Suhrkamp |
| Auflage | 16.12.2002 |
| Seiten | 492 |
| Format | 10,8 x 17,7 x 2,6 cm |
| Gewicht | 387 g |
| Reihe | suhrkamp taschenbuch wissenschaft |
| ISBN-10 | 3518292080 |
| ISBN-13 | 9783518292082 |
| Bestell-Nr | 51829208A |
'O Freunde, es gibt keinen Freund' - dieser enigmatische Satz am Anfang von Derridas Buch zitiert eine ganze Tradition philosophischer, politischer und literarischer Texte von Aristoteles über Montaigne, Nietzsche und Kant bis zu Carl Schmitt, Bataille und Blanchot. Er eröffnet jeweils eine Theorie der Freund- und Feindschaft, deren politische Implikationen Derrida herausarbeitet. In unserer Tradition, so die Hypothese des Buchs, ist die Genealogie des Politischen mit dem Paar Bruder/Freund verbunden. Der Begriff des Politischen wie der der Freundschaft greifen zurück auf einen fragwürdigen Schematismus der Abstammung: Herkunft, Geschlecht, Art, Blut, Natur und Nation. Politik der Freundschaft zielt auf einen neuen Begriff des Politischen und der Demokratie.
Inhalt:
Oligarchien: Nennen, aufzählen, auszählen, abzählen
Aus Freundschaft lieben: vielleicht - der Name und das Adverb
Diese verrückte 'Wahrheit': der 'rechte Name' Freundschaft
Der wiederkehrende Freund (Im Namen der 'Demokratie')
Von der absoluten Feindschaft. Die Sache der Philosophie und das Gespenst des Politischen
Schwur, Beschwörung, Verschwörung, Verbrüderung Oder die 'bewaffnete' Frage
Der mich begleitet
Rückzüge
'In menschlicher Sprache: Die Brüderlichkeit'
'Zum ersten Male in der Menschheitsgeschichte'
Tragweiten der Stimme Rhetorik der Freundschaft
Das Haben, das Sein und der Andere: Horchen - Gewähren, was man nicht hat
'Einige' (Die Hochzeit von Himmel und Hölle)
Tautologie, Monologie, Otologie. Das Opfer Heideggers