Pathologien der Selbstliebe - Freiheit und Anerkennung bei Rousseau
| Verlag | Suhrkamp |
| Auflage | 2013 |
| Seiten | 380 |
| Format | 10,9 x 1,9 x 17,8 cm |
| Gewicht | 226 g |
| Reihe | suhrkamp taschenbuch wissenschaft |
| Übersetzer | Christian Heilbronn |
| ISBN-10 | 3518296264 |
| ISBN-13 | 9783518296264 |
| Bestell-Nr | 51829626A |
Kaum ein Konzept im Werk Jean-Jacques Rousseaus trägt so großes Gewicht und ist so komplex angelegt wie das der "amour-propre" (Eigenliebe). Frederick Neuhouser hat die erste umfassende Studie zu diesem Begriff vorgelegt und enthüllt auf eindrucksvolle Weise dessen doppeltes Gesicht: Im Gegensatz zur "amour de soi" (Selbstliebe), die den Menschen im Naturzustand kennzeichnet, kommt die "amour-propre" erst im Gesellschaftszustand zum Vorschein. Sie ist der Quell von Neid, Eitelkeit und Konkurrenzdenken - des Bösen. Aber sie ist auch, wie Neuhouser zeigt, Motor des Kampfes um Anerkennung und somit Grundbedingung für die progressive Entfaltung von Vernunft, Freiheit und Moral - von Subjektivität überhaupt. Sie unterscheidet den Menschen vom Tier und ist deshalb auch Voraussetzung für Tugenden und Glück - das Gute. Ein Grundlagenwerk, nicht nur für Rousseau-Spezialisten.
Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Das Wesen von l'amour-propre
Die Gefahren von l'amour-propre
Die Spielarten entfachter amour-propre
Warum ist entfachte amour-propre so verbreitet?
Gesellschaftspolitische und häusliche Heilmittel
Der Standpunkt der Vernunft
L'amour-propres Beitrag zur Ausbildung vernünftiger Subjekte
Schluss
Dank
Siglenverzeichnis
Literatur
Namenregister
Sachregister
