Musik als Arbeit - Der Oesterreichisch-Ungarische Musikerverband als Gestalter des Musikbetriebs in der späten Habsburgermonarchie (1872-1914)

Taschenbuch
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Produktdetails  
Verlag Böhlau Wien
Auflage 2024
Seiten 472
Format 17,0 x 3,2 x 24,0 cm
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
Gewicht 891 g
Reihe Wiener Veröffentlichungen zur Musikgeschichte
ISBN-10 3205218418
ISBN-13 9783205218418
Bestell-Nr 20521841A

Produktbeschreibung  

Was den einen prickelndes Vergnügen, war den anderen strapaziöse Arbeit: Musiker*innen hatten (auch) in der späten Habsburgermonarchie oft ein schweres Los. Dieses zu verbessern, setzte sich der 1896 gegründete Oesterreichisch-Ungarische Musikerverband zur Aufgabe. Dazu griff er monarchieweit und auf vielfältige Weise in den Musikbetrieb ein. Er krempelte das Stellenvermittlungswesen um, betätigte sich als umtriebiger Orchestergründer und Konzertorganisator, bemühte sich um reichsweite Tarifregulierungen, bewirkte (unfreiwillig) die Bildung von Konkurrenzverbänden in Ungarn und Böhmen, kämpfte erbittert gegen Militärkapellen und verbündete sich dazu mit Gruppierungen an den politischen Rändern. Fritz Trümpis detailreiche Studie über diese von der Musikgeschichte bisher kaum beachtete Organisation liefert zugleich eine profunde Analyse des Musikbetriebs im Fin de Siècle, welcher ohne sie wohl um einiges anders ausgesehen hätte.

Autorenporträt  
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