| Verlag | Suhrkamp |
| Auflage | 2011 |
| Seiten | 232 |
| Format | 10,9 x 17,6 x 1,4 cm |
| Gewicht | 146 g |
| Reihe | edition suhrkamp |
| ISBN-10 | 3518126210 |
| ISBN-13 | 9783518126219 |
| Bestell-Nr | 51812621A |
Weil sie Passagen aus Blogs in ihr Buch einbaute, löste Helene Hegemann eine Kontroverse aus. Als Danger Mouse ein Album veröffentlichte, auf dem er Songs der Beatles mit denen Jay Z's vermischte (engl. to mash), wurde er als Kämpfer gegen die Kreativindustrie gefeiert. Die Debatten um das Urheberrecht und neue Formen wie Mashups sind äußerst unübersichtlich. Fest steht: Das Kopieren hat im Online-Zeitalter seine Unschuld verloren. In dieser Kulturgeschichte der Kopie bringt Dirk von Gehlen Ordnung in die Diskussion und Varianten zur sich verflüssigenden Unterscheidung von Original und Kopie ins Spiel.
Inhaltsverzeichnis:
Vom Zauber der kreativen Kopie
Die Krise des Originals
»Wir sollten den Riesen auch einen Namen geben.« Debora Weber-Wulff über Plagiate und produktives Kopieren
»Die Kultur des Teilens ist in unserer DNA enthalten.« Urs Gasser über das Kopieren und die Generation der digital natives
Ein Wald aus lauter Kopien
»Musik wird frei wie Luft zum Atmen.« David Dewaele von Soulwax über Kopien in der Musik
»Kopieren ist eine politische Willensäußerung.« Gerfried Stocker über das Grundrecht aufs Kopieren
»Das Medikamenten-Mashup bietet große Vorteile.« Oliver Moldenhauer über die Bedeutung von Generika
Das Gesetz der vagabundierenden Kopie
»Ich lebe in einer Remix-Kultur. Aber das Urheberrecht verbietet das Remixen.« Markus Beckedahl über das Konzept von Creative Commons
Der kopierende Verbraucher: Umweltschutz des Informationszeitalters
»Der Mythos vom Original bröckelt.« Anaïs Hostettler über Versionen
Plädoyer für einen neuen Begriff des Originals
Glossar
Die Mashup-Compilation
Dank
