Im Zugriff von Fürsorge und Polizei - Erfahrungen sozialrassistischer Verfolgung im Nationalsozialismus

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Produktdetails  
Verlag Wallstein
Auflage 14.08.2024
Seiten 229
Format 17,0 x 1,8 x 24,1 cm
Gewicht 447 g
Reihe Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung
ISBN-10 3835357131
ISBN-13 9783835357136
Bestell-Nr 83535713A

Produktbeschreibung  

Verfolgung durch die nationalsozialistische Fürsorge: Hintergründe, Quellen, beteiligte Instanzen sowie Erfahrungen und Strategien Betroffener.

Im Fokus der nationalsozialistischen Wohlfahrtspflege stand die Fürsorge für die 'Volksgemeinschaft'. Hilfsbedürftige, die sich unerwünscht verhielten, wurden von den Fürsorgebehörden als 'gemeinschaftsfremd' ausgeschlossen. Bei der Zuschreibung einer vorgeblich erblich bedingten Abweichung wie auch bei einer Ausgrenzung als 'asozial' und 'arbeitsscheu' spielten durch Geschlechterbilder geprägte Erwartungen eine zentrale Rolle. Die ausgegrenzten Hilfsbedürftigen wurden mit vielfältigen eugenischen Zwangsmaßnahmen überzogen. Fürsorge, Wohlfahrtsanstalten, Jugend-, Arbeits- und Gesundheitsämter arbeiteten bei der Entrechtung der Betroffenen eng mit der Polizei und Justiz zusammen. Stigmatisierte Personen wurden von der Polizei zu Tausenden in 'Vorbeugungshaft' genommen und in Konzentrationslager eingewiesen.
In diesem Heft werden Fürsorge und Zwangserziehungssysteme im Netzwerk nationalsozialistischer Verfolgungsinstanzen - auch über die Grenzen des Reichsgebiets hinaus - in den Blick genommen. Zudem wird nach konkreten wie auch transgenerationalen Auswirkungen auf die Betroffenen gefragt und deren Gegenwehr beispielhaft thematisiert.
Mit Beiträgen von: Piotr Chrücielski, Oliver Gaida, Daniel Haberlah, Rense Havinga, Thomas Irmer, Sarah Könecke, Nikolas Lelle, Reimer Möller, Jan Neubauer, Stefan Romey, Laurens Schlicht und Frauke Steinhäuser.

Autorenporträt  
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