Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit - Kollektivierungsdiskurse und ihre Codes der Verräumlichung

Taschenbuch
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Produktdetails  
Verlag transcript
Auflage 15.04.2025
Seiten 380
Format 15,6 x 2,6 x 22,8 cm
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
Gewicht 582 g
Reihe Re-Figuration von Räumen
ISBN-10 383765429X
ISBN-13 9783837654295
Bestell-Nr 83765429A

Produktbeschreibung  

Unter dem ungewissen Erwartungshorizont spätmoderner Gesellschaften treten verschiedene Vorstellungen kollektiver Identität in Konflikt. Jochen Kibel zeigt: Im Streit um das Neue Museum in Berlin und das Militärhistorische Museum in Dresden artikulierten sich unterschiedliche Kollektivierungsdiskurse, in denen die Vergangenheit nach den Anforderungen der Gegenwart umgeformt wurde. Der retrospektive Blick gewährt damit immer auch die prospektive Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit. Die dynamischen Verhältnisse der Gegenwart bringen schließlich eine Form reflexiver Identitätsbildung hervor, in der auch die Fähigkeit anhaltender Selbstkritik in der Vergangenheit wiedergefunden wird. Die Vorstellung einer wandlungsfähigen Identität gewährleistet dann ein Gleichbleiben im Strom der Zeit, durch beständige Kurskorrekturen.

Autorenporträt  
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