Gegen Schönheit gibt es keine Argumente

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Produktdetails  
Verlag Projekt Verlag
Auflage 02.12.2025
Seiten 267
Format 20,9  x  14,7  x  2,1 cm
Gewicht 402 g
ISBN-10 3897336251
ISBN-13 9783897336254
Bestell-Nr 89733625A

Produktbeschreibung  

Das Buch dokumentiert, dass sich der Mensch seit der Steinzeit für Schönheit interessiert. Schon damals schmückte er sich selbst und gestaltete schließlich sogar seine Werkzeuge und Gebrauchsge­gen­stände ästhetisch ansprechend. Als er sesshaft wurde, bemüh­te er sich um eine anspre­chen­de Gestaltung seiner Bauwerke - 'Wohn­häuser, Paläste und Sakral­bauten - und ihres Umfeldes. Vor allem Architektur, Bildhauerei und Malerei trugen dazu bei. Gartenanlagen und - in neuerer Zeit - selbst Blumenkästen sind Zeugen mensch­li­chen Interesses am Schönen. Aber auch die Musik spielte nach­weislich seit spä­te­­stens etwa 40.000 v.u.Z. eine Rolle. Fast 5000 Jahre alte metri­sche Texte dokumentieren ein frühes Inter­esse an schöner Lite­­ratur. Und längst finden wir auch Gefallen an schö­ner Natur. All diese Tatsachen machen deutlich, dass unser Interesse am Schönen ein allgemeinmenschlicher Zug ist. In Analysen wird ge­zeigt, dass es in den biologischen (an­geborenen) Dis­posi­tionen des Homo sapiens gründet und dem Wohl des Einzelnen, gesel­ligem Miteinan­der, ja dem Wohl der Menschheit über­haupt dient. Schön­heit, so wird argu­mentiert, kann so von einer Art sein, gegen die es keine gültigen Einwände gibt. Wichtige Schön­heits­merk­­male, aber vor allem die Art und Weise, in der der Mensch sie als Eigen­schaf­ten des Schö­nen auffasst, sind Gegen­stand detail­lier­ter Erör­terung. Dabei wird betont, dass es vor allem eine spezifische Form der Wah­r­neh­mung ist, die eine wohlbe­gründete Wert­schät­zung des Schönen ermöglicht. Selbst­ver­ständ­lich werden auch zahl­rei­che Gegen­argu­mente diskutiert: so die, dass Urteile über Schönes indivi­du­eller Art und so prinzipiell nicht verallgemei­ne­rungs­­­fähig seien, dass nur die Schönheit akzeptabel sei, die dem Wahren oder Guten diene, dass schöne Kunst nicht über gesell­schaft­­liche Übel hin­weg­täu­schen dürfe, dass sie ein Luxus sei, der auf Kosten der Ärmeren gehe, und dass es in einer Welt von Krie­gen, Mord und Totschlag unangemessen sei, sich überhaupt mit Fragen des Schö­nen auseinan­der zu setzen. Zahlreiche Abbil­dun­gen von Beispielen des Schönen seit der Steinzeit und aus den un­ter­schiedlichsten Kultu­ren aller fünf Kontinente sollen die Hypothesen stützen.

Autorenporträt  
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