Vor beinahe 30 Jahren "hat Peter Reutterer sein herausragendes autobiographisches Schreibprojekt begonnen. Dabei ließ er - in bemerkenswert ungeschützter Offenheit - in die Welt des Waldviertler Buben blicken, in dessen Jugend und Erwachsenwerden. ... Auch auf die poetisch durchdachte und zugleich wirkungsmächtige Formgebung dieser Erstpublikation muss man hinweisen." (Karl Müller)
Peter Reutterer stammt aus dem Waldviertel, war vier Jahrzehnte als Gymnasiallehrer am Herz Jesu Gymnasium tätig, lebt am Wallersee. Zahlreiche Buchpublikationen, einige Auszeichnungen seit 1997. Ebenso lang wirkte er als Kulturvermittler (u.a. im Salzburger Literaturhaus) und als Jazzgitarrist.Publikationen des Autors im Verlag Bibliothek der Provinz: Forsthaus. Kurzprosa, 1997; Lokalaugenschein. Kurzprosa, 1998; Der Filmgänger. Eine Erzählung, 2002; Schräglage. Satiren, 2007; Am Thayastrom. Kriminalsatire, 2014; Langsame Einkehr. Lyrik, 2020; Bei mir Kind. Prosa, 2022; In Italien und Augenblicklich. Gedichte, 2024; Jahreszeiten. Gedichte, 2026.
Karl Müller, ao. Univ. Prof. i. R. für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Salzburg; Vorsitzender der Theodor Kramer Gesellschaft (1996-2021); Wissenschaftspreis der Stadt Salzburg (1998), Fachbereichsleiter Germanistik an der Universität Salzburg (2007-2011), Großes Verdienstzeichen des Landes Salzburg (2010), Mit-Initiator des Stefan Zweig Zentrums und Mitglied des Zentrums für Jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg, Leiter des Online-Projektes "Österreichische SchriftstellerInnen des Exils seit 1933". Arbeiten u. a. zur Literarischen Antimoderne Österreichs seit den 1930er Jahren, zum Rot-weiß-roten Kulturkampf gegen die Moderne, zur Literatur der Inneren Emigration, Jiddischen Kultur, zu Diaspora und Exil, Krieg und Literatur, zu den Salzburger Festspielen, Stefan Zweig, Ödön von Horváth, "Heimat", Mira Lobe, Fred Wander, Hans Schwerte, Walter Kappacher, Franz Innerhofer, Jean Améry. Gemeinsam mit Peter Roessler Herausgeber des Bandes "Theodor Kramer: Ausgewählte Gedichte" (2018); seit 2013 Vorsitzender des "Salzburger Musikvereins. Dialoge zwischen Klassik, Moderne und Volksmusik".
Erich Steininger, geboren am 19. November 1939 in Oberrabenthan (Waldviertel), aufgewachsen ebendort. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien, wo er später Druckgraphik unterrichtete. Erich Steininger hat mit Beginn seines künstlerischen Schaffens den Holzschnitt als seine Königsdisziplin auserkoren, daneben entstanden Radierungen und Lithographien. Damit entstand seit den 1960er Jahren ein umfangreiches graphisches Werk. Figuration und Landschaft sind die bestimmenden Elemente in Steiningers Holzschnitten, die sich zuerst gegenstandsbezogen und erzählerisch, danach strukturell und im Sinne der Abstraktion dargestellt haben. Der Künstler war an Ausstellungen im In- und Ausland beteiligt, darunter auch an Graphikbiennalen und Triennalen. Er leitete das Dokumentationszentrum für Moderne Kunst (DOK) in St. Pölten und war viele Jahre Mitglied des Wiener Künstlerhauses. Er verstarb am 4. November 2015 in Wien. Sein künstlerischer Nachlass wird im Grafikkabinett Erich Steininger in Kirchbach bei Rappottenstein im Waldviertel betreut.
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