Februar 33 - Der Winter der Literatur

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Produktdetails  
Verlag Beck
Auflage 26.08.2021
Seiten 288
Format 14,8 x 2,8 x 22,1 cm
Gewicht 487 g
ISBN-10 3406776930
ISBN-13 9783406776939
Bestell-Nr 40677693A

Produktbeschreibung  

"PACKEND UND BEÄNGSTIGEND: DIE VERWANDLUNG DEUTSCHLANDS IN EINE HÖLLE AUS DIKTATUR UND TERROR." -STEN NADOLNY



Es ging rasend schnell. Der Februar 1933 war der Monat, in dem sich auch für die Schriftsteller in Deutschland alles entschied. Uwe Wittstock erzählt die Chronik eines angekündigten und doch nicht für möglich gehaltenen Todes. Von Tag zu Tag verfolgt er, wie das glanzvolle literarische Leben der Weimarer Zeit in wenigen Wochen einem langen Winter wich und sich das Netz für Thomas Mann und Bertolt Brecht, für Else Lasker-Schüler, Alfred Döblin und viele andere immer fester zuzog.

Montag, 30. Januar. Joseph Roth will die Nachrichten, die der Tag bringen wird, nicht mehr in Berlin abwarten. Schon früh morgens fährt er zum Bahnhof und nimmt den Zug nach Paris. Thomas Mann in München derweil kümmert sich die kommenden zehn Tage kaum um Politik, dafür umso mehr um seinen Vortrag über Richard Wagner. Immer ganz dicht an den Menschen, entfaltet Uwe Wittstock ein Mosaik der bedrohlichen Ereignisse unmittelbar nach Hitlers 'Machtergreifung', die auch für die Literaten in Deutschland in die Katastrophe führten. Er vergegenwärtigt die Atmosphäre dieser Tage, die von Angst und Selbsttäuschung unter den Schriftstellern, von Passivität bei den einen und Entschlossenheit bei den anderen gezeichnet ist. Wer schmiegt sich den neuen Machthabern an, wer muss um sein Leben fürchten und fliehen? Auf der Grundlage von teils unveröffentlichtem Archivmaterial entsteht ein ungeheuer dichtes Bild einer ungeheuren Zeit.





  • "'Februar 33' ist bewegend, hochpolitisch, lebensprall und dann auch noch spannend wie ein Krimi." -Dea Loher

  • Eine aufrüttelnde Erzählung über den dramatischsten Monat der deutschen Literatur

  • Für alle Leser:innen von Florian Illies, "1913", und Volker Weidermann, "Ostende"


Inhalt:

Ein Schritt über die Klippe * Der Monat, in dem sich alles entschied




Der letzte Tanz der Republik * Samstag, 28. Januar


Die Hölle regiert * Montag, 30. Januar


Äxte an der Tür * Dienstag, 31. Januar


Fremdblütige Machwerke * Donnerstag, 2. Februar


Die genähte Zunge * Freitag, 3. Februar


Weiß nicht, was tun * Samstag, 4. Februar


Beerdigung im Regen * Sonntag, 5. Februar


Sitzungsroutine * Montag, 6. Februar


Hässliche, kleine, gewaltsame Naturen * Freitag, 10. Februar


Schutzstaffel für Schriftsteller * Sonntag, 12. Februar


Männer in Schwarz * Montag, 13. Februar


Fieber und Flucht * Dienstag, 14. Februar


Die Tür zuschlagen * Mittwoch, 15. Februar


Die kleine Lehrerin * Donnerstag, 16. Februar


Ich gehe. Ich bleibe * Freitag, 17. Februar


Kein Schatz im Silbersee * Samstag, 18. Februar


Was soll das Schreiben noch? * Sonntag, 19. Februar


An die Kasse! * Montag, 20. Februar


Ziemlich gute Tarnung * Dienstag, 21. Februar


Die nächsten Wochen überleben * Mittwoch, 22. Februar


Minister zu Gast * Freitag, 24. Februar


Bürgerkriegsgericht und Polizeischutz * Samstag, 25. Februar


Reiseempfehlungen * Montag, 27. Februar


Die Diktatur ist da * Dienstag, 28. Februar


Aus der Welt gefallen * Mittwoch, 1. März


Die falsche Mutter * Freitag, 3. März


Nicht aufmachen! * Samstag, 4. März


Stimmabgabe * Sonntag, 5. März


Die Einsamkeit des Emigranten * Montag, 6. März


Mut, Angst und Feuer * Dienstag, 7. März


Lauter Abschiede * Mittwoch, 8. März


Unerwartete Attacken * Freitag, 10. März


Letzte Tage * Samstag, 11. März


Abfahrten * Montag, 13. März


Der Anblick dieser Hölle * Mittwoch, 15. März




Wie es weiterging * 33 Lebensabrisse



Nachwort

Dank

Benutzte Literatur

Personenregister

Bildnachweis

Autorenporträt  
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