"Dies mein zweites Leben soll nicht gemordet werden" - Elise Richter und ihre Tagebücher. Eine Biografie

Taschenbuch
29,80 €
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie

Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 6,50 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 19,95 €3
Preisbindung aufgehoben3
6,99 € 12,99 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 24,90 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
21,99 € 59,95 €3
Preisbindung aufgehoben3
15,99 € 29,90 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 22,95 €3
Preisbindung aufgehoben3
5,99 € 18,00 €3
Preisbindung aufgehoben3
4,99 € 9,99 €3
Preisbindung aufgehoben3
10,99 € 26,00 €3
Vergleich zu UVP4
6,99 € 17,00 €4
Vergleich zu UVP4
7,99 € 13,90 €4
Preisbindung aufgehoben3
4,99 € 12,00 €3

Produktdetails  
Verlag Löcker
Auflage Februar 2025
Seiten 316
Format 15,5 x 2,0 x 23,5 cm
Klappenbroschur
Gewicht 535 g
ISBN-10 3990982052
ISBN-13 9783990982051
Bestell-Nr 99098205A

Produktbeschreibung  

Elise Richter (1865-1943) war gemessen an den gesellschaftlichen Standards und der Geschlechterordnung ihrer Zeit eine außergewöhnliche Frau. Sie wurde nicht nur zu einer Pionierin des ab 1897 schrittweise zugelassenen Frauenstudiums an der Universität Wien, sondern auch die erste habilitierte Wissenschaftlerin im deutschsprachigen Raum (1905/07) und eine weit über die Grenzen Österreichs hinaus anerkannte Romanistin. Im "Dritten Reich" galt sie als "Rassejüdin"; sie wurde entrechtet und schließlich mit ihrer Schwester Helene Richter im Oktober 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo sie elendiglich umkam.

In all diesen Jahren hat Elise Richter Tagebuch geführt und da­­­mit ein besonders reichhaltiges Quellenkorpus hinterlassen, das nun erstmals umfassend ausgewertet wurde: Welche Ereignisse, Sichtweisen und Deutungen werden in diesen Aufzeichnungen erwähnt und reflektiert? Was schrieb Elise Richter darin über Freund*innen, Wegstreiter*innen, Kolleg*innen ..., was über ihren mit vielen Hindernissen belegten Werdegang als Wissenschaftlerin? Und welche widersprüchlichen oder ambivalenten Positionierungen fallen dabei besonders auf, welche (inneren) Kämpfe und Konflikte werden manifest?

Das sind einige der Fragen, die in Christine Karners Biografie von Elise Richter behandelt werden. Sie führt von der Herkunft der jüdischen Familien Richter und Lackenbacher über die Kindheit von Helene und Elise bis zu deren Tod im Konzentrationslager Theresienstadt - wobei stets die Tagebücher im Zentrum stehen, aus denen durchgehend und dicht zitiert wird. So werden bisherige Forschungen oder Lesarten zu Elise Richters Biografie erweitert und neue Blickweisen auf die so wichtige Pionierin an der Universität Wien zur Diskussion gestellt.

Autorenporträt  
Mehr Angebote zum Thema