Die Transparenz des Geistes

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Produktdetails  
Verlag Suhrkamp
Auflage 2012
Seiten 450
Format 10,8 x 2,3 x 17,9 cm
Gewicht 272 g
Reihe suhrkamp taschenbuch wissenschaft
ISBN-10 3518296345
ISBN-13 9783518296349
Bestell-Nr 51829634A

Produktbeschreibung  

Eine einflußreiche Doktrin der Philosophie der Neuzeit besagt, daß wir entdecken, was wir denken, wahrnehmen oder fühlen, indem wir unseren Blick nach innen wenden, um die Zustände unseres Geistes direkt zu beobachten. Die Kernthese dieses Buches lautet, daß jene Auffassung falsch ist. Wenn wir etwas über unseren Geist wissen wollen, müssen wir nicht nach innen schauen, sondern die Welt in den Blick nehmen. In diesem Sinne ist uns der eigene Geist transparent: nicht indem er sich in einer unfehlbaren Innenschau enthüllt, sondern indem jeder Versuch, ihn wahrzunehmen, zwangsläufig in die Betrachtung derjenigen Sachverhalte in der Außenwelt mündet, auf die wir intentional bezogen sind. Wolfgang Barz verteidigt diesen Gedanken am Beispiel von Überzeugungen, Wünschen, Absichten, Sinneseindrücken, körperlichen Empfindungen und Emotionen.

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung
Grundlagen
Urteile: Entscheidung für den Nominalismus
S-Urteile und A-Urteile
Lesarten der Autonomiethese
Zwei weitere Rekonstruktionsversuche
Überzeugungen
Überlegen, Raten, Rekapitulieren
Das Rätsel der Transparenz
Das Moore-Konditional und seine Schwierigkeiten
Ein neuer Vorschlag
Wünsche und Absichten
Ausdehnung der Analyse auf andere geistige Zustände: Wünsche
Die Transparenz-Frage für Wünsche
Ein neues Bild propositionaler Einstellungen
Absichten
Sinneseindrücke
Die Suche nach dem propositionalen Gehalt
Die Natur des sinnlichen Gehalts
Introspektives Wissen über visuelle Eindrücke I: Skizze einer Theorie und Abwehr grundsätzlicher Einwände
Introspektives Wissen über visuelle Eindrücke II: Die Natur des Transparenzverfahrens
Körperliche Empfindungen
Transitive körperliche Empfindungen
Intransitive körperliche Empfindungen
Das Problem der repräsentational inerten Empfindungsqualitäten
Empfindungsqualitäten und propositionale Gehalte: Drei Nachfragen
Emotionen
Die Frage des propositionalen Gehalts
Zwei Alternativen zur Urteilstheorie und Näheres zum Wahrnehmungsmodell
Das Einstellungsmodell
Introspektives Wissen über Emotionen
Resümee

Autorenporträt  
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