Der erinnerte Joseph - Eine wandernde Figur und ihre Geschichte in der Hebräischen Bibel, im antiken Judentum und im frühen Christentum

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Produktdetails  
Verlag Mohr Siebeck
Auflage 18.11.2025
Seiten 486
Format 23,3  x  15,5  x  2,7 cm
fadengeheftete Broschur
Gewicht 714 g
Reihe Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 2. Reihe
ISBN-10 3162000769
ISBN-13 9783162000767
Bestell-Nr 16200076A

Produktbeschreibung  

Joseph is one of the most versatile and powerful figures in Genesis. Magnus Rabel shows for the first time comprehensively how Joseph and his story were repeatedly reinterpreted and transformed in ancient Jewish and early Christian sources. The spectrum of Joseph's images ranges from wise counselor to ideal statesman to tyrant, instrument of God or typological forerunner of Christ. Narratologically precise and differentiated in terms of reception history, the study shows that Joseph is less a fixed figure than a constantly re-accentuated projection surface of cultural and theological discourses. The Joseph narrative proves to be the focal point of fundamental human questions about foreignness, wisdom, power and reconciliation. Joseph thus becomes a mirror of remembered identity formation and at the same time a model of future-oriented identity assurance.


Inhalt:

1 Hinführung, Forschungsüberblick, Methodik



1.1 Quellenlage



1.2 Forschungsüberblick



1.3 Methodisches



1.4 Vorgehen und Zielsetzung

2 Die Josephsgeschichte als Ausgangspunkt



2.1 Die diachrone Rückfrage



2.2 Die Textgrundlage



2.3 Eine endgestaltlich-thematische Lektüre der Josephsgeschichte



2.4 Joseph als Figur

3 Joseph in der übrigen Hebräischen Bibel



3.1 Explizite Aufnahmen



3.2 Thematische Aufnahmen in Ester und Daniel



3.3 Fazit

4 Joseph in der Septuaginta



4.1 Die Septuaginta als älteste Kommentierung der hebräischen Schriften



4.2 Eine abgemilderte Kindheit (Gen 37,2-11)



4.3 Der Gesegnete, Schöne, Ethische und Verantwortungsvolle (39,1-23)



4.4 Keine Kritik an Macht und Mischehe (Gen 41,37-57)



4.5 Weitere Betonungen Josephs (Gen 46,5.29; 47,14; 49,22-26)



4.6 Ein gottesfürchtiges Bekenntnis (Gen 50,15-21)



4.7 Fazit

5 Joseph in antik-jüdischen Weisheitstraditionen



5.1 Sir 49,15



5.2 Sap 10,13-14



5.3 Fazit

6 Joseph in den Fragmenten des Alexander Polyhistor



6.1 Artapanus (Praep. ev. 9.23.1-4)



6.2 Demetrius (Praep. ev. 9.21.1-18)



6.3 Philo, der Epiker (Praep. ev. 9.24.1)



6.4 Fazit

7 Joseph in den Makkabäerbüchern



7.1 1. Makkabäerbuch



7.2 4. Makkabäerbuch



7.3 Fazit

8 Joseph in den Testamenten der zwölf Patriarchen



8.1 Joseph als makelloses Vorbild in elf Testamenten



8.2 Joseph als geduldig liebender Mann im fiktiven Selbstzeugnis T. Jos.



8.3 Fazit: Joseph als ethischer Kristallisationspunkt der TestXII

9 Joseph im Jubiläenbuch



9.1 Josephs Geburt (Jub 28,24)



9.2 Die fehlende negative Kindheitsheiterzählung (Jub 34.39)



9.3 Joseph als Tröster und Opfer (Jub 34)



9.4 Joseph als Segensträger und schuldloser Rechtschaffener (Jub 39)



9.5 Joseph als idealer Staatsmann, das ideale Eschaton und die fehlenden Träume



9.6 Josephs versöhnliches Handeln mit den Brüdern (Jub 42-45)



9.7 Josephs noch stärkere Idealisierung



9.8 Fazit: Idealisierung, Versöhnung und Innenleben

10 Joseph in der zweiten Tiervision des 1. Henochbuches

11 Joseph im Liber Antiquitatum Biblicarum



11.1 Positiver Joseph und positive Josephsgeschichte in nuce (8,9-14)



11.2 Josephserwähnungen als positive Vergleichspunkte (12,1; 43,5)



11.3 Fazit

12 Joseph in Joseph und Aseneth



12.1 Exposition, Ringschluss, Ägyptisierung, Vorwegnahme (1,1-5)



12.2 Bei Pentephres (3,1-10,1)



12.3 Aseneths Hinwendung zum Gott Josephs als sekundäre Hinwendung zu Joseph (9,1-17,10)



12.4 Joseph als Bräutigam (18,1-21,9)



12.5 Joseph als sanftmütiger, mitleidiger und gottesfürchtiger Mann Aseneths und Augapfel Gottes (22,1-29,9)



12.6 Fazit

13 Joseph bei Flavius Josephus



13.1 Bibelparaphrase in den Antiquitates Biblicae



13.2 Entschärfte Exposition der Josephsgeschichte und Verkauf (2,7-38)



13.3 Paideia und tugendhafter Widerstand bei Pentephres (2,39-60)



13.4 Unschuldige Gefangenschaft und logische Traumdeutung (61-73)



13.5 Josephs verständig-verständlicher Aufstieg (74-92)



13.6 Josephs planvoller Umgang mit seinen Brüdern (93-159)



13.7 Josephs unspektakuläre Vergebung (160-188)



13.8 Kluge Agrarpolitik mit Zurückgabe des Landes (189-193)



13.9 Jakobs und Josephs versöhnter Tod (194-199)



13.10 Joseph außerhalb der Josephsgeschichte bei Josephus



13.11 Joseph als personifizierte Tugend und seine Kardinaltugenden



13.12 Fazit

14 Joseph bei Philo von Alexandrien



14.1 Joseph als idealer Staatsmann in de Iosepho



14.2 Joseph als Despot in de Somniis 2



14.3 Fazit: Philos Joseph als Idealherrscher und Tyrann

15 Joseph im Neuen Testament



15.1 Der Mann Marias als kreative Josephsfigur bei Matthäus



15.2 Josephsspuren bei Lukas?



15.3 Der verstoßene Joseph als Zeuge christologischer Typologie (Act 7,9-16)



15.4 Joseph als Zeuge hoffnungsvollen Glaubens (Hebr 11,21-22)



15.5 Fazit

16 Ergebnissicherung, Schlussreflexion und Ausblick



16.1 Ergebnissicherung



16.2 Hermeneutische Reflexion I: Joseph als volatile Figur



16.3 Hermeneutische Reflexion II: Josephs- und Ägyptenschweigen



16.4 Hermeneutische Reflexion III: Joseph als inadäquate Figur



16.5 Desiderate: Transfigurale, multiperspektivische und interkulturelle Rezeption



16.6 Exemplarischer Ausblick: Josephsrezeption im antiken Christentum

Autorenporträt  
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