Der Rote Block - Szenen aus der Geschichte derKünstlerkolonie Berlin-Wilmersdorf(1927-1947)
| Verlag | Verlag Akademie der Abenteuer |
| Auflage | 1. Auflage, 26.01.2026 |
| Seiten | 302 |
| Format | 20,3 x 13,3 x 1,7 cm |
| Gewicht | 342 g |
| ISBN-10 | 3985301654 |
| ISBN-13 | 9783985301652 |
| Bestell-Nr | 98530165A |
Die noch heute existierende Künstlerkolonie Berlin ist eines der ruhigsten und
geschichtsträchtigsten Straßenviertel der Deutschen Hauptstadt. Zugleich ist es
dem breiten Publikum eher unbekannt. Gelegen im Bezirk Wilmersdorf, wurde
die Künstlerkolonie von 1927 bis 1930 erbaut und finanziert auf Initiative
der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger und des Schutzverbands
deutscher Schriftsteller. Mit der Künstlerkolonie sollte für die oft in prekären
Verhältnissen lebenden Künstlerinnen und Künstler Berlins bezahlbarer
Wohnraum geschaffen werden. Vom Volksmund erhielt sie deswegen auch
bald den Spitznamen Hungerburg. Von den Hunderten Bewohnern der Künstlerkolonie
sind noch heute viele Namen nicht bekannt. Andere jedoch sehr wohl.
Die Katalonische Autorin Anna Tortajada ("Nahid, meine Afghanische Schwester",
"Palästina - die Symphonie der Erde") hat sich nun des Künstlerviertels neu
angenommen. Wohl recherchiert und mit politischem und sozialem Biss erzählt
sie in ihrem neuen Werk Der Rote Block entlang der Lebenswege bekannter
Künstlerinnen und Künstler die fiktive Geschichte eines jungen Liebespaares in
Berlin. In der Begegnung von Else und Fritz, wie auch in den Leben der Bewohnerinnen
und Bewohner der Künstlerkolonie, stoßen der Wunsch nach finanzieller,
künstlerischer und weiblicher Unabhängigkeit immer stärker auf die sich
wandelnden politischen Verhältnisse. Der dokumentarisch-szenische Roman
entfaltet sich dabei vor den Augen der Leserschaft wie ein Filmdrehbuch über
das Leben und Überleben von der Weimarer Republik hinein in den Nationalsozialismus
- und über sein Ende hinaus in die neue Freiheit.