Der amerikanische Literaturwissenschaftler Stanley Fish gilt wegen seines antifundamentalistischen Pragmatismus als "enfant terrible" der akademischen Welt. Zugleich ist er aber ein bedeutender Essayist in bester angelsächsischer Tradition, der in Deutschland noch zu entdecken ist. Der Band versammelt eine Auswahl seiner Essays, die von den frühen Arbeiten zur Literaturtheorie und Sprachphilosophie bis zu den späteren über das Recht, die Rechtsinterpretation und den Rechtspositivismus reicht. Fish provoziert. Sein Werk ist kein Plädoyer für eine bestimmte rechtliche Ordnung und auch keines für eine Befreiung von dieser, sondern die Beschreibung einer Welt, in der Rhetorik, Verschleierung und Improvisation vorherrschen.
Inhaltsverzeichnis:
Die improvisierte Welt: Es ist, was es ist
Gibt es einen Text in diesem Kurs?
Kein Wert ohne Voreingenommenheit: Argumente gegen anonyme Einsendungen
Konsequenzen
Das Recht möchte formal sein
Gewalt
Beinahe Pragmatismus: die Rechtslehren von Richard Posner, Richard Rorty und Ronald Dworkin
Modischer Multikulturalismus
Praxis ohne Theorie: Eine Rückschau
Stanley Fish ist emeritierter Dekan des College of Liberal Arts and Sciences der University of Illinois in Chicago, Davidson-Kahn Distinguished University Professor of Humanities and Law an der Florida International University in Miami und regelmäßiger Kolumnist der New York Times.
Heinz Bude ist seit 2020 Gründungsdirektor des documenta Instituts. Von 2000 bis 2023 war er Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel. Seit der Spielzeit 2011/12 lädt er zur Diskussionsreihe
Streit ums Politische in die Schaubühne am Lehniner Platz ein. Er veröffentlichte Bücher u.a. zu den Ausgeschlossenen, zur Gesellschaft der Angst, über die Macht von Stimmungen, zu den Generationen der Bundesrepublik und über Solidarität. 2020 veröffentlichte er zusammen mit Bettina Munk und Karin Wieland den Roman
AUFPRALL über das Westberlin der 1980er Jahre. 2024 erschien
Abschied von den Boomern. Im März 2027 erscheint
Zeitgenossenschaft. Über ein Gefühl der Verbundenheit.Michael Dellwing ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Makrosoziologie der Universität Kassel.
Heinz Bude ist seit 2020 Gründungsdirektor des documenta Instituts. Von 2000 bis 2023 war er Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel. Seit der Spielzeit 2011/12 lädt er zur Diskussionsreihe
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