Betrachtungen über die Repräsentativregierung
| Verlag | Suhrkamp |
| Auflage | September 2013 |
| Seiten | 336 |
| Format | 10,8 x 1,6 x 17,8 cm |
| Gewicht | 204 g |
| Reihe | suhrkamp taschenbuch wissenschaft |
| Übersetzer | Hannelore Irle-Dietrich |
| ISBN-10 | 3518296671 |
| ISBN-13 | 9783518296677 |
| Bestell-Nr | 51829667A |
Die anhaltende Diskussion um die 'Krise des Parlamentarismus' zeigt, dass die normative Begründung und systematische Bestimmung von Parlamentsfunktionen und demokratischer Öffentlichkeit von entscheidender Bedeutung für die Zukunft der repräsentativen Demokratie ist. Das Problem ist aber nicht neu, wie John Stuart Mills klassischer Text zeigt. Er kreist um die Frage, wie sich die Gefahr einer 'Tyrannei der Mehrheit' mit den Partizipationsanforderungen demokratischen Regierens versöhnen lässt. Mill begründet darin u. a. ein deliberatives Verständnis von Politik und erörtert die Gefahren einer bürokratischen Strangulierung politischer Freiheit. Ein Schlüsselwerk der Demokratietheorie und Parlamentarismusforschung.
Inhalt:
I. Inwieweit Regierungsformen Objekt freier Entscheidung sind
II. Das Kriterium einer guten Regierungsform
III. Die Repräsentativregierung als ideal beste Regierungsform
IV. Unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen eine Repräsentativregierung unmöglich ist
V. Über die Repräsentativkörperschaften angemessenen Funktionen
VI. Schwächen und Gefährdungen der Repräsentativregierung
VII. Wahre und falsche Demokratie: Repräsentation der Gesamtheit und Repräsentation allein der Mehrheit
VIII. Über die Ausweitung des Wahlrechts
IX. Soll der Wahlvorgang aus zwei Phasen bestehen?
X. Das Abstimmungsverfahren
XI. Über die Mandatsperiode der Parlamente
XII. Sollen Parlamentsabgeordnete an Aufträge ihrer Wähler gebunden sein?
XIII. Über das Zweikammersystem
XIV. Über die Exekutive im Repräsentativsystem
XV. Über kommunale Repräsentativkörperschaften
XVI. Nationenbildung und Repräsentativsystem
XVII. Bundesstaatliche Repräsentativregierungen
XVIII. Über das Regieren von Kolonien durch freie Staaten
Hubertus Buchstein, Sandra Seubert: Nachwort