Horthy Miklós - Bruchstücke und Ergänzungen: Wo wohnt die Familie Horthy während der Wiener Jahre? Zoltán - der geheimnisumwitterte Bruder des Reichsverwesers. Hafenstadt Fiume. Abgeschaut von der Hofburg des Königs und Kaisers: Leibgarde, Militärkanzlei. Ein Familiengut in Kenderes. Das Verlangen nach der Würde eines k.u.k. Kämmerers. Schreckliches Dilemma: Kriegsfall U. Kövess von Kövessháza: Sein Verzicht ist Horthys Chance. Die Ministerpräsidenten des Foméltóságú Kormányzó Úr, von Sándor Simonyi-Semadam bis Géza Lakatos. Verhältnis zu Sozialdemokraten und Budapester Liberalen. Slawischer Korridor. Das Ostergespräch mit König Karl IV. Die Karpaten-Ukraine und Nord-Siebenbürgen. Lajta-Bánság. Nationaldichterin Cécile Tormay. Horthy und die Erzherzöge. Engerau-Pozsonyligetfalu, rein ungarisch? Vitézi Rend und Leventemozgalom. Leidensweg der Bukowina-Magyaren. A 2. magyar hadsereg elvesztette becsületét... Béla Kun und Ferenc Szálasi. Carol II. und Umberto II. in Estoril. Istvánka - das Schicksal des Enkels. Über alles das schreibt Erich Körner-Lakatos.
Zur Person des Autors
Erich Körner-Lakatos ist Wiener des Jahrganges 1953, verheiratet und lebt in seiner Geburtsstadt. Kindheit im Kühgraben des Industriedorfes Furthof im oberen Traisental (Niederösterreich), woher die Mutter stammt. Die Vorfahren väterlicherseits kommen aus Rechnitz bei Oberwart, dem seinerzeitigen Rohoncz im Burgkomitat Eisenburg (Vas), wo die magyarischen Herrscher Wehrbauern als spectaculores nostri an der Grenze zum benachbarten Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation ansiedeln. Die Grenzwächter sind für den ungarischen König derart wichtig, daß sie bereits im Freiheitsbrief des Königs Karl I. Robert aus dem Jahre 1327 als Angehörige des Adels (nobiles unius sessionis) bezeichnet sind. In dieser Tradition stehend bekennt sich der Autor zur ungarischen Volksgruppe in Österreich.
Körner-Lakatos tritt im September 1969 in das Berufsleben ein. Nach Lehr- und Wanderjahren (Lagerleiter, Hilfspfleger in Wien-Steinhof, Postpraktikant, Amtsdiener, längere Aufenthalte in Amsterdam und auf Madeira) Besuch des Gymnasiums für Berufstätige, danach Studium der Rechts- sowie Sozialwissenschaften, Mag. iur. et rer. soc. oec., Mitarbeiter eines alteingesessenen Versicherungsunternehmens. Vizepräsident der Gesellschaft für internationalen Kulturaustausch, ehrenamtlicher Soziotherapeut. Seit 2000 Sprachstudien an der Kossuth-Lajos-Egyetem in Debreczin sowie Forschungsaufenthalte in Stein am Anger, Raab, Ödenburg und Szegedin. Freier Mitarbeiter verschiedener Wiener Zeitungen, vor allem der Wochenzeitung ZUR ZEIT und des BÉCSI NAPLÓ, des Periodikums der magyarischen Volksgruppe in Österreich.
2005 veröffentlicht Körner-Lakatos im Wiener W3-Verlag Ein Japaner zog Österreichs Grenze, 2010 folgt Ada Kaleh Tannu-Tuwa Acre. - Fünfzig historische Nischen im Verlag Monsenstein und Vannerdat (Edition Octopus, Münster).
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