Versöhnung erzählen - Eine prozesstheologische Untersuchung ökumenischer Versöhnungsbegegnungen mit den Mennonit_innen. Dissertationsschrift

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Produktdetails  
Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
Auflage 17.01.2022
Seiten 389
Format 16,0 x 23,5 x 3,0 cm
Gewicht 783 g
Reihe Forschungen zur systematischen und ökumenischen Theologie Band 173
ISBN-10 3525567332
ISBN-13 9783525567333
Bestell-Nr 52556733A

Produktbeschreibung  

Wie spricht man über lang zurückliegendes Unrecht? Anhand der ökumenischen Dialoge mit den Mennonit:innen beschreibt Knut Wormstädt Möglichkeiten, theologische und nicht-theologische Antworten miteinander zu verbinden.
Auch die theologische Rede von Versöhnung lebt von zwischenmenschlichen Erfahrungen.

Versöhnung spielt in der christlichen Theologie eine besondere Rolle, die jedoch häufig vor allem in Hinblick auf das göttliche Versöhnungshandeln gegenüber der Welt diskutiert wird. Im Vergleich mit der Betrachtung zwischenmenschlicher Versöhnungsprozesse entsteht dabei jedoch eine Spannung, die zunehmend auch in christlichen Kontexten relevant wird, wenn die Abgrenzung zwischen beiden Versöhnungsbegriffen verwischt. Anhand eines solchen "Überschneidungsfalls", den ökumenischen Dialogen zwischen Mennonit_innen einerseits und Katholik_innen, Lutheraner_innen und Reformierten jeweils andererseits und deren Ringen um Versöhnung über Täufer_innenverfolgung und daraus resultierenden Gesprächsabbrüchen, versucht diese Studie eine theologische Reflexion zwischenmenschlicher und zwischenkirchlicher Versöhnungsbemühungen. Dabei fragt sie, inwieweit gerade Ansätze wie die Prozesstheologie dabei helfen können, beide Ebenen zu verbinden und welche Folgen dies für ökumenische Dialogprozesse h at.

Autorenporträt  
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