Der populistische Planet - Berichte aus einer Welt in Aufruhr

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Produktdetails  
Verlag Beck
Auflage 13.05.2021
Seiten 191
Format 18,3 x 1,7 x 20,6 cm
Klappenbroschur
Gewicht 253 g
Reihe Beck Paperback
ISBN-10 3406767052
ISBN-13 9783406767050
Bestell-Nr 40676705A

Produktbeschreibung  

Hat die "Elite" tatsächlich den Kontakt zum "Volk" verloren? Was bedeutet es wirklich, die Ängste der Menschen ernst zu nehmen? Was verbirgt sich hinter der Floskel "Das muss man doch noch sagen dürfen"? Eine internationale Gruppe von Denkerinnen und Denkern stellt die gängigen Erzählungen der Populisten in unterschiedlichen Ländern zur Debatte.



Rechte und linke Populisten auf der ganzen Welt eint dieselbe Erzählung: Der Staat befinde sich in der Hand einer abgehobenen, globalistisch denkenden, meist urbanen Elite, die den Kontakt zu den "normalen" Bürgerinnen und Bürgern längst verloren habe und die alltäglichen Sorgen des "Volkes" gar nicht mehr nachvollziehen könne. Sie aber, die Populisten, gehörten nicht zu dieser Elite und sie würden daher als einzige die Ängste der Bürgerinnen und Bürger verstehen, offen artikulieren und ernst nehmen. Der Schriftsteller Jonas Lüscher und der Philosoph Michael Zichy haben eine diverse Gruppe zusammengestellt, um den Gemeinsamkeiten, aber auch den Unterschieden zwischen den vielen Erscheinungsformen des Populismus unter den Vorzeichen unterschiedlicher gesellschaftlicher, ökonomischer und religiöser Bedingungen nachzuspüren. In globalen Gesprächen zwischen Budapest, Kairo, Brasilia, Nairobi, Moskau, Salzburg und Zürich ist so ein Buch über einen populistisch infizierten Planeten entstanden. Es zeigt, warum sich die Welt vielerorts in Aufruhr befindet ? und was es konkret bedeutet, in einem bestimmten Land unter einer populistischen Regierung leben zu müssen. Mit Beiträgen von Jonas Lüscher, Michael Zichy, Maria Stepanova, Youssef Rakha, Yvonne Owuor, Carol Pires, Naren Bedide und Ágnes Heller.




Mit Beiträgen von Jonas Lüscher, Michael Zichy, Maria Stepanova, Youssef Rakkha, Yvonne Owuor, Carol Pires, Naren Bedide und Ágnes Heller.


Inhalt:

Einleitung




Jonas Lüscher und Michael Zichy | Eine erste Überlegung


Ágnes Heller | Populismus oder Ethnonationalismus?


Yvonne Adhiambo Owuor | Der undurchdringliche Schatten unserer Existenzkrise


Michael Zichy | Das Rezept des Populismus


Jonas Lüscher | Die Mär vom «guten Populisten»


Carol Pires | Brasilien, ein Land der Zukunft? Über den (Miss-)Erfolg des Populisten Bolsonaro


Ágnes Heller | Es gibt keine Demokratie ohne kulturelle Elite


Youssef Rakha | Big Macs und Coca-Colas des politischen Marktplatzes


Maria Stepanova | Passéismus im Ressentimentstaat


Naren Bedide | Populismus ohne Volk


Michael Zichy | Die vielen Gesichter des Populismus: Eine Zwischenbetrachtung


Carol Pires | Jair Bolsonaro und der tropische Protofaschismus


Jonas Lüscher | Nach einem Jahr - was hat sich verändert?


Yvonne Adhiambo Owour | Die Seuche, die Populisten und wir


Youssef Rakha | Wir, die Populistinnen und Populisten


Maria Stepanova | Geteiltes Unglück


Naren Bedide | Indien ist die Pandemie


Yvonne Adhiambo Owuor | Das. Auch.


Youssef Rakha | Revolution 101


Naren Bedide | Die Welt versetzt sich zurück in den Mutterleib


Michael Zichy | Hinsehen, wo es weh tut


Jonas Lüscher | Pandemie und Anstand


Carol Pires | Populismus, der tötet



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